Paracetamol und Autismus: Studien-Übersicht
Dieser LabNews Report fasst den aktuellen Stand der Forschung zur Frage zusammen, ob Paracetamol (international auch als Acetaminophen oder Tylenol bekannt) mit einem erhöhten Risiko für Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) bei Kindern in Verbindung steht. Die Analyse basiert auf einer umfassenden Überprüfung peer-reviewter Studien, offizieller Stellungnahmen von Behörden wie der FDA und WHO sowie kritischer Berichte aus Medien und X (ehemals Twitter). Es gibt keinen bewiesenen kausalen Zusammenhang, sondern lediglich Assoziationen aus Beobachtungsstudien, die durch Störfaktoren wie Infektionen oder familiäre Veranlagungen erklärt werden könnten. Der Anstieg von ASS-Diagnosen (von 1:150 im Jahr 2000 auf 1:31 im Jahr 2025 in den USA) wird primär durch genetische Faktoren, verbesserte Diagnostik und Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzung attribuiert, nicht durch ein einzelnes Medikament. Paracetamol bleibt das empfohlene Mittel gegen Fieber und Schmerzen in der Schwangerschaft, da unbehandelte Symptome größere Risiken bergen. Die Debatte wurde durch eine Ankündigung…

