Diese Laborwerte weisen auf drohende Impotenz hin
Laborwerte als Wegweiser bei Erektionsstörungen: Erektile Dysfunktion, umgangssprachlich oft als Impotenz bezeichnet, betrifft viele Männer – mit steigendem Alter nimmt die Häufigkeit deutlich zu. Während bei Männern zwischen 30 und 40 Jahren nur etwa 2,3 Prozent betroffen sind, leiden im siebten Lebensjahrzehnt bereits mehr als die Hälfte (53,4 Prozent) unter Erektionsproblemen[5]. Bei der Diagnose spielen Laboruntersuchungen eine entscheidende Rolle, um die Ursachen zu identifizieren und geeignete Behandlungsstrategien einzuleiten. Die Blutuntersuchung gehört zu den Standarddiagnoseverfahren bei Erektionsstörungen. Sie dient vor allem dazu, zugrundeliegende Erkrankungen zu erkennen, die häufig mit Potenzproblemen einhergehen[1]. Experten empfehlen bei längerfristigen Potenzstörungen die Bestimmung mehrerer wichtiger Blutwerte[11]. An erster Stelle steht die Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Ein erhöhter Wert kann auf einen bisher unerkannten Diabetes mellitus hinweisen – eine der Hauptursachen für erektile Dysfunktion. Eine britische Studie zeigte, dass bei 17 Prozent der Männer, die ausschließlich wegen Potenzstörungen…
