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Vitamina C intravenosa em altas doses mais quimioterapia dobra a sobrevida em câncer de pâncreas avançado

Ergebnisse einer randomisierten klinischen Studie der Phase 2 zeigen, dass die Ergänzung einer Chemotherapie mit hochdosiertem, intravenösem (IV) Vitamin C die Gesamtüberlebensdauer von Patienten mit metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs im Spätstadium von acht auf 16 Monate verdoppelt. „Dies ist eine tödliche Krankheit mit sehr schlechten Aussichten für die Patienten. Die mittlere Überlebenszeit beträgt mit Behandlung acht Monate, ohne Behandlung wahrscheinlich weniger, und die Fünfjahresüberlebenszeit ist gering“, sagt Dr. Joe Cullen, Professor für Chirurgie und Strahlenonkologie an der University of Iowa und leitender Autor der Studie. „Als wir mit der Studie begannen, dachten wir, sie wäre ein Erfolg, wenn wir eine Überlebenszeit von 12 Monaten erreichen würden, aber wir verdoppelten die Gesamtüberlebenszeit auf 16 Monate. Die Ergebnisse zeigten den Nutzen dieser Therapie für das Überleben der Patienten so deutlich, dass wir die Studie vorzeitig beenden konnten.“ Die in der Novemberausgabe von Redox Biology… 

Datenraum-Initiative sphin-X e.V. offiziell gegründet

Die Datenraum-Initiative sphin-X hat einen wichtigen Projekt-Meilenstein erreicht und den Verein sphin-X e.V. offiziell gegründet. Im Rahmen der Gründungsversammlung mit Mitgliedsunternehmen, -vereinen und -verbänden aus der Gesundheitswirtschaft wurde auch der Vorstand gewählt. Zweck des Vereins ist die Förderung einer gemeinwohlorientierten Nutzung von Daten in der Gesundheitsbranche. Mit der Vereinsgründung optimiert das Projektteam von sphin-X die Koordination seiner mittlerweile mehr als 50 beteiligten Partner. sphin-X ist aus der Initiative „Gesundheit digital“ des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI e. V.) entstanden und setzt sich unter dem Claim „one data space for health“ für die Schaffung eines kollaborativen Datenraumes ein. Die Gründungsversammlung kam am 12. November zu ihrer konstituierenden Sitzung in Berlin zusammen und hat ihre Satzung beschlossen sowie den Vereinsvorstand gewählt, der aus sieben Mitgliedern besteht. In den neuen Vorstand des sphin-X e. V. wurden berufen: Maro Bader (Excellence Lead Digital Transformation… 

Philips Respironics Desaster: Betroffene Versicherte können sich Sammelklage in Italien anschließen

Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen, die ein potenziell schadhaftes Beatmungsgerät der Firma Philips Respironics genutzt haben, können sich bis zum 31. Dezember 2024 einer Sammelklage in Italien anschließen. Darüber informiert der AOK-Bundesverband. Für die Betroffenen entstehen hierbei auch im Falle einer möglichen Niederlage vor Gericht keinerlei Anwalts- oder Prozesskosten. Hintergrund ist ein im Sommer 2021 öffentlich gewordener Serienschaden bei Philips-Beatmungsgeräten, die bei beatmungspflichtigen Patientinnen und Patienten zur Anwendung gekommen sind. In den Geräten wurde ein Schaumstoff verbaut, der sich zersetzen und eingeatmet werden kann. Laut Hersteller kann die Nutzung der betroffenen Geräte schwere Folgen für die Gesundheit haben, auch ein toxisches oder karzinogenes Risiko kann nicht ausgeschlossen werden (BfArM-Referenznummer 11651/21 und 11652/21). Der Hersteller Philips Respironics soll, so die Ermittlungen der zuständigen Aufsichtsbehörde in den USA (FDA), spätestens seit dem Jahr 2015 von den potenziellen Gesundheitsgefahren gewusst, die Geräte aber dennoch… 

Pharmakonzern Eli Lilly klagt gegen US-Regierung wegen 340B Rabatt-Programm

Der US-amerikanische Pharmakonzern Eli Lilly hat vergangene Woche eine Klage gegen die US-Gesundheitsbehörde HRSA (Health Resources and Services Administration) eingereicht. Der Streitpunkt betrifft das staatliche 340B-Programm, das Pharmaunternehmen verpflichtet, Medikamente zu stark reduzierten Preisen an bestimmte Gesundheitseinrichtungen zu liefern[1]. Eli Lilly folgt damit dem Beispiel von Johnson & Johnson, das bereits wenige Tage zuvor rechtliche Schritte eingeleitet hatte. Beide Unternehmen kritisieren die derzeitige Ausgestaltung des Programms und fordern grundlegende Änderungen[1]. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht ein von Eli Lilly vorgeschlagenes neues Abrechnungsmodell, das von der HRSA abgelehnt wurde[2]. Das von Eli Lilly entwickelte „Cash-Replenishment-Modell“ sieht vor, dass die Medikamente zunächst zum vollen Preis verkauft und die Rabatte später in Form von Rückerstattungen ausgezahlt werden. Nach Aussage des Unternehmens würde dieses System wöchentliche Direktzahlungen an die berechtigten Einrichtungen ermöglichen und dabei für mehr Transparenz und verbesserten Cashflow sorgen[2]. Die Pharmaunternehmen argumentieren,… 

Analyse: Vielen Krankenhäusern drohen Einbußen durch Klinikreform

Laut einer im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) erstellten Untersuchung drohen einer Vielzahl von Kliniken aufgrund der geplanten Reform durch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Einbußen. Die „Mindestvorhaltezahlen“ würden zu „Erlösverlusten“ zwischen drei und bis zu 30 Prozent bei etwa einem Drittel der knapp 1600 untersuchten Standorte führen, heißt es in einer „Simulation“ der Firma Vebeto, […] Analyse: Vielen Krankenhäusern drohen Einbußen durch Klinikreform

Parkinson-Paradoxon: Wenn mehr Dopamin mehr Zittern bedeutet

Forscher der Champalimaud Foundation haben Licht in die rätselhafte Beziehung zwischen Dopamin und Ruhetremor bei der Parkinson-Krankheit gebracht. Sie fanden heraus, dass in bestimmten Gehirnregionen gespeichertes Dopamin tatsächlich zu Tremorsymptomen beitragen kann, und stellt damit gängige Annahmen in Frage. Eine neue Studie der Champalimaud Foundation, die in npj Parkinson’s Disease veröffentlicht wurde und vom Neural Circuits Dysfunction Lab in Zusammenarbeit mit den Laboren für Neuropsychiatrie und Nuklearmedizin geleitet wurde, bietet neue Erkenntnisse über die komplexe Beziehung zwischen Ruhetremor und Dopamin, einem chemischen Botenstoff, der eine Schlüsselrolle bei der Bewegungskoordination spielt. Das Dopamin-Paradoxon Dopaminverlust in Gehirnregionen wie dem Putamen, die mit der Bewegungsregulierung in Zusammenhang stehen, ist ein bekanntes Kennzeichen der Parkinson-Krankheit. Während einige Patienten jedoch mit Dopaminersatztherapien wie L-DOPA eine deutliche Linderung des Tremors erfahren, verspüren andere kaum oder gar keine Besserung oder sogar eine Verschlechterung der Symptome. „Tremor ist… 

BioNTech: Vom Corona-Star zum Verlustgeschäft

Der einstige Börsenstar BioNTech steckt in einer tiefen Krise. Das Mainzer Biotechnologieunternehmen verzeichnete im zweiten Quartal 2024 einen dramatischen Verlust von 807 Millionen Euro, während im ersten Halbjahr der Nettoverlust sogar auf 1,12 Milliarden Euro anstieg[3]. Der Umsatzeinbruch ist bemerkenswert: Im ersten Quartal 2024 sank der Umsatz um 85% auf nur noch 187,6 Millionen Euro, verglichen mit 1,28 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum[2]. Die Gründe für den Absturz sind vielschichtig. Mit dem Ende der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Impfstoffen drastisch zurückgegangen. BioNTech selbst räumt ein, dass die Umsätze zunehmend saisonal werden, mit Nachfragespitzen hauptsächlich während der Grippesaison[1]. Der Vergleich zu den Hochzeiten ist ernüchternd: Von 18,98 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2021 schrumpften die Einnahmen auf nur noch 2,69 Milliarden Euro[1]. Auch die Konkurrenz kämpft mit ähnlichen Problemen. Der US-Rivale Moderna verzeichnet ebenfalls erhebliche Verluste von 1,3 Milliarden US-Dollar in… 

AbbVie erleidet schweren Rückschlag in der Schizophrenie-Forschung

Der US-Pharmakonzern AbbVie durchlebt turbulente Zeiten. Das Unternehmen musste bekanntgeben, dass sein vielversprechendes Schizophrenie-Medikament Emraclidin in einer entscheidenden Phase-2-Studie mit 752 Patienten die Erwartungen nicht erfüllen konnte[1]. Die Aktie stürzte daraufhin um mehr als 12 Prozent ab, was einem Marktwerteverlust von etwa 40 Milliarden Dollar entspricht[1]. Besonders bitter ist dieser Rückschlag vor dem Hintergrund der erst kürzlich erfolgten Übernahme von Cerevel Therapeutics für 8,7 Milliarden Dollar, aus deren Portfolio Emraclidin stammte[1]. Die Entwicklung wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen im lukrativen Markt für Psychopharmaka. Der globale Markt für Antidepressiva wurde 2023 auf 16,99 Milliarden Dollar beziffert und soll bis 2036 auf über 37 Milliarden Dollar anwachsen[2]. Parallel dazu wird der Markt für Antipsychotika, der 2023 bei 16,14 Milliarden Dollar lag, weiteres Wachstum verzeichnen[3]. Für AbbVie kommt dieser Rückschlag zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Das Unternehmen verzeichnete bereits 2023 einen dramatischen Gewinneinbruch… 

Macrófagos Engenheirados para o Tratamento de Fibrose Hepática

New preclinical results support the anti-fibrotic potential of engineered macrophages in multiple fibrosis models: Engineered TIM4-expressing macrophages correct defective efferocytosis in MASH, demonstrating potent anti-fibrotic activity. Liver fibrosis is a central late-stage pathway in multiple liver diseases, including MASH, acute liver injury, primary sclerosing cholangitis, primary biliary cholangitis, and others. Treatment options remain limited for advanced liver disease patients. Liver disease is characterized by defective efferocytosis (an anti-inflammatory process by which macrophages clear dead hepatocytes), activation of hepatic stellate cells which leads to collagen accumulation, and chronic inflammation. New preclinical results demonstrate that macrophages can be genetically engineered to target specific key pathways underlying liver disease with factors including TIM4 (restores efferocytosis), relaxin (inhibits hepatic stellate cell activation), and IL10 (reduces inflammation). Notably, a single dose of macrophages expressing TIM4, alone or together with relaxin, significantly reduced liver fibrosis and… 

No Link Between Rheumatoid Arthritis and Transfusion Risk After Knee Replacement

Having rheumatoid arthritis (RA) was not a risk factor for needing a blood transfusion during or after total knee replacement, according to a new study by HSS researchers presented today at the annual meeting of the American College of Rheumatology, ACR Convergence 2024. Advancements in surgical techniques and the increased use of a medication called tranexamic acid for preventing and controlling bleeding have made it possible for many patients undergoing knee replacement to avoid needing a transfusion, which requires hospital admission for at least a day. Despite these advancements, it was believed that patients with RA undergoing orthopedic surgeries had an elevated risk of transfusion since they tend to have higher rates of anemia compared to the individuals without the disease. RA occurs in about 1% of the general American population.² About 4% of patients having joint replacement surgeries at…