In ihrer klinischen Studie mit 10 Patienten mit feuchter AMD entwickelten die Forscher zunächst eine Methode zur sicheren Entfernung der neu gebildeten Blutgefäße, gefolgt von der Transplantation von aus Stammzellen gewonnenen Netzhautzellen, um die beschädigten oder verlorenen Netzhautzellen der Patienten zu ersetzen. Die Netzhautstruktur verbesserte sich bei den Patienten, bei denen die Blutgefäßpflaster während der Operation vollständig entfernt wurden, was darauf hindeutet, dass die transplantierten Zellen überlebten und die beschädigte Netzhaut reparierten. Darüber hinaus blieb die Sehschärfe bei diesen Patienten während der 12-monatigen Nachuntersuchung stabil oder verbesserte sich, mit geringen Nebenwirkungen. Im Gegensatz dazu erlitten Patienten, bei denen die Blutgefäßpflaster nur teilweise entfernt werden konnten, anhaltende Blutungen und Entzündungen im Auge sowie eine unvollständige Regeneration der Netzhaut, und die Sehkraft dieser Patienten verbesserte sich nicht. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass die vollständige und sichere Entfernung der Blutgefäßpflaster Entzündungen verhindert und ein Milieu schafft, das für das Überleben und die Integration des Transplantats günstig ist. Nachfolgestudien mit größeren Patientengruppen sind erforderlich, um die klinische Wirksamkeit und das günstige Sicherheitsprofil dieser Behandlungsart zu bestätigen.
Stammzelltransplantation überwindet klinische Sicherheitshürde zur Behandlung der feuchten Makuladegeneration
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