EHEC-Infektionen in Deutschland: Häufung in Mecklenburg-Vorpommern und Ostfriesland sorgt für Besorgnis
In Deutschland häufen sich derzeit die Infektionen mit enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC), insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern und Teilen Niedersachsens. Besonders alarmierend ist die hohe Zahl schwerer Erkrankungen bei Kindern, während Behörden intensiv nach den Ursachen suchen. Das Robert Koch-Institut (RKI) sieht derzeit keine Hinweise auf eine bundesweite Häufung, beobachtet die Lage jedoch genau. Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern: Kinder besonders betroffen In Mecklenburg-Vorpommern wurden seit Mitte August 2025 insgesamt 45 EHEC-Fälle registriert, die meisten davon in den östlichen Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen. Besonders betroffen sind Kinder im Alter von ein bis 15 Jahren, von denen viele stationär behandelt werden. Zwölf Patienten, überwiegend Kinder, entwickelten das gefürchtete hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), das zu schwerwiegenden Nierenschäden und Blutgerinnungsstörungen führen kann. Vier Kinder befinden sich auf Intensivstationen, drei davon sind an Dialysegeräte angeschlossen. „Normalerweise sehen wir in Mecklenburg-Vorpommern ein bis zwei HUS-Fälle pro Jahr, nicht so viele…

