Kaschmirkonflikt bedroht globale Arzneimittelversorgung
Die eskalierenden Spannungen zwischen Indien und Pakistan im Frühjahr 2025, ausgelöst durch einen Terroranschlag in der umstrittenen Kaschmir-Region, haben weitreichende Folgen für die globale Arzneimittelversorgung. Beide Länder, bedeutende Akteure in der pharmazeutischen Industrie, stehen vor Handels- und Logistikproblemen, die die Verfügbarkeit essenzieller Medikamente weltweit gefährden. Offizielle Daten und Berichte verdeutlichen die Dringlichkeit, während geopolitische Maßnahmen die Versorgungsketten weiter belasten. Eskalation des Konflikts Der Konflikt nahm nach einem Anschlag am 23. April 2025 im indisch kontrollierten Pahalgam, Kaschmir, neuen Schwung auf. Bewaffnete Angreifer töteten 26 Menschen, überwiegend indische Touristen, in einem der schwersten Angriffe in der Region seit über 20 Jahren. Indien beschuldigte Pakistan, die islamistische Gruppe The Resistance Front, eine Splittergruppe der Lashkar-e-Taiba, unterstützt zu haben. Pakistan wies die Vorwürfe zurück, doch die Spannungen verschärften sich rapide. Indien verhängte ein Importverbot für Waren aus Pakistan, suspendierte den Indus-Wasservertrag und sperrte…
