Anthropic-Forscher Nicholas Carlini hat in einem Blogbeitrag beschrieben, wie 16 Instanzen des Claude Opus 4.6-Modells über zwei Wochen hinweg autonom an einem gemeinsamen Codebase gearbeitet haben, um einen C-Compiler von Grund auf neu zu erstellen.
Die Agenten wurden mit minimaler menschlicher Aufsicht eingesetzt und kommunizierten über eine geteilte Codebasis. In fast 2.000 Claude-Code-Sitzungen entstand ein etwa 100.000 Zeilen umfassender Compiler, der in Rust geschrieben ist. Das Ergebnis kann einen bootfähigen Linux-Kernel 6.9 für die Architekturen x86, ARM und RISC-V kompilieren.
Die Gesamtkosten für die API-Nutzung beliefen sich auf rund 20.000 US-Dollar.
Der Beitrag erschien am 7. Februar 2026 auf Ars Technica und unterstreicht den aktuellen Trend zu Multi-Agent-Systemen. Anthropic und OpenAI hatten in derselben Woche neue Multi-Agent-Tools vorgestellt. Carlini betont jedoch, dass solche Experimente – trotz beeindruckender Ergebnisse – weiterhin erhebliche Einschränkungen und Caveats mit sich bringen.
Der vollständige Artikel ist auf Ars Technica verfügbar.
