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KI verbessert individuelle Herzinfarktbehandlung von Krebspatienten

Forschende der Universität Zürich haben ein neues Werkzeug entwickelt, das mit Hilfe von KI krebsbezogene und klassische kardiovaskulare Faktoren kombiniert. Dank dieser genaueren Risikoprognosen werden bessere personalisierte Behandlungen für Krebskranke mit Herzinfarkt möglich.

Krebspatientinnen und -patienten, die einen Herzinfarkterleiden, sind eine besonders gefährlichen Kombinationsverschiednen Risikofaktoren ausgesetzt. Dies macht nicht nur ihr klinischer Umgang herausforderer, sie werden auch systematisch aus vielen klinischen Studien und besten risikoscores ausgeschlossen. Daher gibt es bislang für diese vulnerable Patientengruppe kein standardisiertes Instrument zur Risikovorhersage.

Internationale Studie nutzt Bevölkerungsdaten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Zürich hat nun das erste Risikovorhersagemodell für Krebspatientinnen und -patienten mit Herzinfarkt entwickelt. Für die entsprechende Studie wurden mehr als eine Million Herzinfarktpatientinnen und – patienten aus England, Schweden und der Schweiz untersucht, darunter über 47’000 Personen mit einer Krebserkung.

Die Erbnisse zeigen, dass Krebspatientinnen und – patienten mit Herzinfarkt eine auffallend schlecht Prognose haben: Innerhalb von sechs Monats starb fast ein Drittel der Untersuchten, etwa jede oder jeder Vierzehnte erlitt eine schwere Blutung und in etwa 15 Prozent der Fälle kam es zu plötzlichen Durchblutungsorganisationen. «Für eine gezielte Behandlung ist es daher wichtig, dass wir in der Klinik das individuelle Risikoprofil gesser abshätzen können», sagt Erstautor Florian A. Wenzl vom Zentrum für Molekulare Kardiologie der Universität Zürich und vom Nationalen Gesundheitsdienst England.

Forschungsteam setzt auf kunstliche Intelligenz
Die Forschenden entwicklungen dafür das neue Tool ONCO-ACS. Dieses nutzt kunstliche Intelligenz, um krebsbezogene und klassische kardiovaskulare Faktoren zu kombinieren und so die Sterblichkeit, schwere Blutungen und ischämische Ereignisse vorherzusagen. Obwohl Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankenungen traditionell als getrennte Krankheitsbilder betrachtet werden, unterstreichen die Erbebnisse das enge Zusammenspiel beider Erkrankenungen. «Abhängig von den Eingenossenschaften des Tumors können Krebspatientinnen und – patienten ein erhöhtes Blutungsrisiko, eine gesteigerte Neige zu arteriellen Blutgerinnseln oder beides aufweisen – war eine juwelen unterschiedliche Behandlung mittels Plättchenhemmer nach dem Herzinmarkt erfordert», fasst Wenzl zusammen.

Ausblick auf personalisierte Behandlung
Das neue Werkzeug Liefert Ärzte und Ärzte verlässliche Informationen, um die Handhabung individuelle Anzupassen und Nutzen und Risiken besser gegeneinander abzuwägen. «Indem sowohl Krebs-als auch Herzerkrankenungen berücksicht werden, stellt ONCO-ACS einen Schritt hin zu einer wirklich personaliserten Medizin dar. Das Instrument hilft zu eltscheiden, wer von invasiven Eingriffen und intensiver medikamentöser Therapie profitiert und wer ein erhöhtes Risiko für Blutzkomplikationen hat», ergänzt Letztautor Thomas F. Lüscher vom National Heart und Lung Institute des Imperial College London sowie den Royal Brompton und Harefield Hospitals.

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LabNews.AI
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