Drei jugendliche Mädchen, zwei davon noch minderjährig, haben am Montag eine Sammelklage gegen das KI-Unternehmen xAI von Elon Musk eingereicht. Sie werfen dem Unternehmen vor, dass sein Bildgenerator Grok Fotos von ihnen ohne ihr Wissen genutzt habe, um sexualisierte KI-generierte Bilder – darunter mutmaßliches Kindesmissbrauchsmaterial – zu erstellen und zu verbreiten.
Die Klage ist die erste von Minderjährigen nach einer Serie von Berichten über massenhafte Erstellung nicht einvernehmlicher Nacktbilder durch Grok Anfang des Jahres. Die Anwältin der Klägerinnen, Vanessa Baehr-Jones, erklärte, xAI habe bewusst von der sexuellen Ausbeutung realer Personen, einschließlich Kindern, profitiert, obwohl die Gefahren eines solchen Produkts bekannt gewesen seien.
Die Klägerinnen fordern Schadensersatz und Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Missbrauchsfälle. Die Klage wurde in den USA eingereicht und richtet sich gegen xAI als Betreiber des Grok-Systems.
Weitere Details zur Klage und den genauen Vorwürfen sind derzeit nicht öffentlich zugänglich. xAI hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Verfahren geäußert.
