Parkinson-Paradoxon: Wenn mehr Dopamin mehr Zittern bedeutet
Forscher der Champalimaud Foundation haben Licht in die rätselhafte Beziehung zwischen Dopamin und Ruhetremor bei der Parkinson-Krankheit gebracht. Sie fanden heraus, dass in bestimmten Gehirnregionen gespeichertes Dopamin tatsächlich zu Tremorsymptomen beitragen kann, und stellt damit gängige Annahmen in Frage. Eine neue Studie der Champalimaud Foundation, die in npj Parkinson’s Disease veröffentlicht wurde und vom Neural Circuits Dysfunction Lab in Zusammenarbeit mit den Laboren für Neuropsychiatrie und Nuklearmedizin geleitet wurde, bietet neue Erkenntnisse über die komplexe Beziehung zwischen Ruhetremor und Dopamin, einem chemischen Botenstoff, der eine Schlüsselrolle bei der Bewegungskoordination spielt. Das Dopamin-Paradoxon Dopaminverlust in Gehirnregionen wie dem Putamen, die mit der Bewegungsregulierung in Zusammenhang stehen, ist ein bekanntes Kennzeichen der Parkinson-Krankheit. Während einige Patienten jedoch mit Dopaminersatztherapien wie L-DOPA eine deutliche Linderung des Tremors erfahren, verspüren andere kaum oder gar keine Besserung oder sogar eine Verschlechterung der Symptome. „Tremor ist…


