STFC enthüllt leistungsstarken AI-Supercomputer „Mary Coombs“ – Britische Industrie erhält Boost für Innovationen in Medizin und Klimaforschung
Der britische Science and Technology Facilities Council (STFC) hat den neuen Supercomputer „Mary Coombs“ in seinem frisch eröffneten 30-Millionen-Pfund-Supercomputing-Zentrum am Daresbury Laboratory vorgestellt. Benannt nach der Pionierin Mary Coombs, der ersten kommerziellen Computerprogrammiererin der Welt, bietet das GPU-basierte System eine zehnfache Leistungssteigerung gegenüber seinem Vorgänger „Scafell Pike“ und verbraucht dabei weniger Energie. Mit einer Rechenleistung von 24,41 Petaflops – das entspricht 24,41 Quadrillionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde – ermöglicht es Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, riesige Datensätze blitzschnell zu analysieren und KI-Anwendungen zu skalieren. Die Einweihung markiert einen Meilenstein in der britischen Digitalstrategie und unterstützt die Regierungsinitiative „AI Opportunities Action Plan“. Mary Coombs (1929–2022) war 1952 die erste Frau, die für kommerzielle Zwecke programmierte – am Lyons Electronic Office (LEO), dem weltweit ersten Business-Computer. Ursprünglich als Verwaltungspraktikantin bei J. Lyons & Co. tätig, wechselte sie durch ihre mathematischen Talente in die Programmierabteilung,…

