Studie warnt vor Suizidrisiko bei Haarausfallmedikament Finasterid
Eine neue Studie der Hebräischen Universität Jerusalem legt alarmierende Beweise für die schwerwiegenden psychiatrischen Risiken des Haarausfallmedikaments Finasterid vor. Die Untersuchung, geleitet von Prof. Mayer Brezis, zeigt, dass das Medikament, das weltweit von Millionen Männern zur Behandlung von Haarausfall genutzt wird, seit über zwei Jahrzehnten mit Depressionen, Angstzuständen und Suizidalität in Verbindung steht. Trotz dieser Hinweise haben weder der Hersteller Merck noch Zulassungsbehörden wie die US-amerikanische FDA ausreichende Maßnahmen ergriffen, um die Öffentlichkeit zu schützen. Die Studie, die am 28. September 2025 veröffentlicht wurde, analysiert Daten aus acht großen Untersuchungen zwischen 2017 und 2023. Sie zeigt durchgehend, dass Finasterid-Anwender ein deutlich höheres Risiko für Stimmungsstörungen und Suizidgedanken haben als Vergleichsgruppen. Die Daten stammen aus verschiedenen Quellen, darunter Nebenwirkungsberichte der FDA, Gesundheitsdatenbanken aus Schweden, Kanada und Israel sowie internationale Pharmakovigilanzsysteme. Schätzungen deuten darauf hin, dass Hunderttausende Menschen an Depressionen im Zusammenhang…
