Caso Fraunhofer: Custos de apuração excedem dano – Crítica a contas advocatícias elevadas
Die Aufklärung der Spesenaffäre bei der Fraunhofer-Gesellschaft stößt auf Kritik: Interne Ermittlungen haben bereits über vier Millionen Euro gekostet, während der geschätzte Schaden bei 2,4 Millionen Euro liegt. Medien werfen der Forschungsorganisation vor, Steuergelder unnötig zu verschwenden. Die Affäre dreht sich um überhöhte Ausgaben für Reisen, Dienstwagen und Repräsentation unter dem ehemaligen Präsidenten Prof. Reimund Neugebauer, der 2023 zurücktrat. Seit September 2023 ermittelt die Staatsanwaltschaft München I wegen Untreueverdachts gegen Neugebauer und Vorstandsmitglieder. Im März 2025 zeigte der Ex-Anwalt Prof. Endrik Wilhelm Vorstands- und Senatsmitglieder an, was die Staatsanwaltschaft jedoch ad acta legte – Wilhelm legte Beschwerde ein. Laut Handelsblatt (26. August) umfassen die Kosten für externe Kanzleien diverse Fragestellungen, darunter Verträge mit Wilhelm. Die Fraunhofer-Gesellschaft weist Vorwürfe zurück: Die Zahlen seien falsch dargestellt, und ein direkter Vergleich von Kosten und Schaden greife zu kurz. Der exakte Schaden sei schwer…
