Haaranalysen könnten Schlüssel zur früheren ALS-Diagnose liefern
Eine neue Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift eBioMedicine, deutet darauf hin, dass Haarsträhnen verborgene Hinweise auf Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) enthalten könnten. Forscher der Icahn School of Medicine am Mount Sinai und weiterer Institutionen fanden heraus, dass die Analyse von Metallen wie Kupfer und Zink in Haaren Unterschiede zwischen ALS-Patienten und gesunden Personen aufzeigt. Diese Entdeckung könnte zukünftig helfen, die Diagnose dieser verheerenden neurologischen Erkrankung, die etwa 30.000 Menschen in den USA betrifft, zu beschleunigen. Haar als biologische Zeitleiste Die Studie nutzte Haarproben als eine Art biologisches Archiv, das die Verarbeitung von Metallen im Körper über die Zeit dokumentiert. Mithilfe hochpräziser Lasertechnologie untersuchten die Forscher 17 verschiedene Elemente in den Haaren von 391 Personen, davon 295 mit ALS und 96 ohne die Erkrankung. Jede Haarprobe lieferte Hunderte von Messpunkten, die Veränderungen in der Metallverarbeitung in Intervallen von zwei bis vier Stunden…
