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eMurmur erhält FDA-Freigabe für offene Medical AI zur Herzgeräusch-Analyse

Ottawa – Das kanadische KI-Startup eMurmur hat für seine Heart AI-Suite die FDA-Freigabe erhalten. Die Technologie ermöglicht die automatische Analyse von Herzgeräuschen und ist nun hardwareunabhängig für beliebige digitale Stethoskope sowie Drittanbieter-Software zugelassen. eMurmur positioniert sich damit als erste offene, zertifizierte Intelligenzschicht für die Auskultation in den USA und der EU.

Die eMurmur Heart AI erkennt primäre Herzgeräusche (S1, S2), detektiert das Vorhandensein oder Fehlen pathologischer Herzgeräusche und liefert hämodynamische Parameter durch Berechnung der Energie einzelner Schallkomponenten (Systole, Diastole, S1, S2). Die Analyse erfolgt in Sekunden und unterstützt Ärzte bei der Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die FDA-Freigabe gilt explizit plattformübergreifend: Die KI kann in beliebige unterstützte digitale Stethoskope und Software integriert werden – ein entscheidender Schritt hin zu einer offenen, herstellerunabhängigen Auskultations-KI. „Es war unser Ziel, die beste und breiteste Auskultations-KI zu entwickeln“, erklärte Gründer und CEO Andreas Schriefl, PhD. „Mit der wachsenden Zahl innovativer Aufnahmegeräte für Herz- und Lungengeräusche wollten wir eine hardware-agnostische Intelligenzschicht schaffen. Diese FDA-Freigabe ist ein großer Meilenstein auf diesem Weg.“

Es handelt sich um die dritte FDA-Freigabe für eMurmur. Zusammen mit drei CE-Kennzeichnungen für die Heart- und Lung-AI-Suite festigt das Unternehmen seine Führungsposition in der KI-gestützten Auskultation in Nordamerika und Europa.

Die Heart AI ist entweder als eigenständige Software (Web- und Mobile-App) oder über sichere API in Drittsysteme integrierbar. Partner können die KI für Aufnahme, Analyse, Abhören und Streaming hochauflösender Herz- und Lungentöne nutzen. Zu den Anwendungsfeldern zählen Bettseitenauskultation, Telemedizin, Apotheken- und Community-Screenings sowie Home-Health-Anwendungen.

„Wir sehen bei unseren Kunden eine breite Palette von Einsatzszenarien“, ergänzte Mitgründer und CTO Andreas Reinisch. „Mit dieser Freigabe können wir unsere KI-Fähigkeiten nun noch einfacher Partnern zur Verfügung stellen.“

eMurmur spezialisiert sich auf Medical AI zur Analyse von Herz- und Lungengeräuschen mit digitalen Stethoskopen. Das Unternehmen mit Sitz in Ottawa entwickelt Lösungen zur Verbesserung der Herzgesundheit durch präzise, automatisierte Auskultation.

Weitere Informationen: www.emurmur.com

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