Universitätsallianz Ruhr wird vierter HPC-Standort in NRW
Das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat zusammen mit der Digitalen Hochschule NRW die Universitätsallianz Ruhr zum vierten landesweiten Standort für wissenschaftliches Hochleistungsrechnen ernannt. Konsortialführerin ist die Universität Duisburg-Essen. Damit wird das seit 2021 laufende vierte HPC-Landeskonzept NRW komplettiert – neben den bereits etablierten Standorten in Köln, Aachen und Paderborn. Das Konzept sieht vor, leistungsfähige HPC-Systeme der Leistungsstufe Tier-3 flächendeckend an den Hochschulen des Landes verfügbar zu machen. Während Köln den grundlegenden Basis-Service übernimmt, Paderborn sich auf Physik und Chemie sowie Aachen auf Ingenieurwissenschaften konzentriert, wird der neue Standort in Duisburg-Essen schwerpunktmäßig Biologie, Biochemie und Angewandte Mathematik bedienen. An allen drei Fachclustern wird zusätzlich maschinelles Lernen als Querschnittstechnologie unterstützt. Der Betrieb des neuen Clusters soll im Technologie-Quartier Wedau in Duisburg angesiedelt werden, konkret im bestehenden Rechenzentrum des Zentrums für Informations- und Mediendienste der Universität Duisburg-Essen. Ein besonderes Merkmal des…
