Seoul (LabNews Media LLC) – Penetrium Bioscience hat erstmals den zellulären Mechanismus hinter der über 130 Jahre alten „Seed & Soil“-Theorie von Stephen Paget nachgewiesen. Die neuen Daten zeigen, dass nicht die Krebszellen selbst, sondern das pathologische Tumormikromilieu („Soil“) die Hauptursache für die begrenzte Wirksamkeit vieler zielgerichteter Therapien ist.
Das südkoreanische Unternehmen präsentierte die Ergebnisse vor seiner Teilnahme am AACR Annual Meeting 2026. Demnach schafft das Tumormikromilieu durch pathologische Makrophagen und Krebs-assoziierte Fibroblasten (CAFs) eine Schutzbarriere, die verhindert, dass Medikamente in ausreichend tödlicher Konzentration an die Tumorzellen gelangen. Dies führt zu subletalen Dosen und fördert so die Entstehung von Resistenz.
„Der zentrale Fehler der modernen Onkologie war die Annahme, dass Resistenz primär in der Krebszelle entsteht“, sagte Professor Jinho Choy bei einem wissenschaftlichen Symposium in Seoul. „Tatsächlich schützt das Mikromilieu die Tumorzellen, indem es die Wirkstoffkonzentration auf subletale Werte senkt.“
Penetrium Bioscience hat einen Wirkstoff entwickelt, der genau dieses Mikromilieu normalisiert. Durch Modulation der pathologischen Makrophagen und CAFs wird die Schutzbarriere durchbrochen, sodass gleichzeitig verabreichte Therapien ihre volle Wirksamkeit entfalten können. Der Ansatz soll nicht nur die Effektivität bestehender Medikamente steigern, sondern auch die Entstehung von Resistenz von vornherein verhindern.
Die Ergebnisse wurden unabhängig durch Kooperationsstudien mit der Seoul National University Hospital und der KAIST validiert. Die beobachteten Effekte stimmen mit früheren RNA-Sequenzierungsdaten aus Pankreas-Krebs-Organoiden überein und deuten auf eine breite Anwendbarkeit über verschiedene Tumorarten hin.
„Penetrium ist nicht als Konkurrenz zu bestehenden Therapien gedacht, sondern als Enabler, der ihr volles Potenzial freisetzt“, sagte Dr. Won-Dong Cho, Chairman & CEO von Penetrium Bioscience. „Wir sehen großes Potenzial für strategische Partnerschaften mit globalen Pharmaunternehmen, um die Wirksamkeit und Lebensdauer etablierter zielgerichteter Therapien zu verlängern.“
Das Unternehmen wird seine vollständigen Daten und den klinischen Entwicklungsplan auf dem AACR Annual Meeting 2026 in San Diego präsentieren.
Penetrium Bioscience konzentriert sich auf die Entwicklung neuartiger Therapien, die pathologische biologische Ökosysteme bei Krebs, Autoimmunerkrankungen und anderen schwer behandelbaren Erkrankungen gezielt normalisieren.
(Quelle: Penetrium Bioscience)
