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STFC enthüllt leistungsstarken AI-Supercomputer „Mary Coombs“ – Britische Industrie erhält Boost für Innovationen in Medizin und Klimaforschung

Der britische Science and Technology Facilities Council (STFC) hat den neuen Supercomputer „Mary Coombs“ in seinem frisch eröffneten 30-Millionen-Pfund-Supercomputing-Zentrum am Daresbury Laboratory vorgestellt. Benannt nach der Pionierin Mary Coombs, der ersten kommerziellen Computerprogrammiererin der Welt, bietet das GPU-basierte System eine zehnfache Leistungssteigerung gegenüber seinem Vorgänger „Scafell Pike“ und verbraucht dabei weniger Energie. Mit einer Rechenleistung von 24,41 Petaflops – das entspricht 24,41 Quadrillionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde – ermöglicht es Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, riesige Datensätze blitzschnell zu analysieren und KI-Anwendungen zu skalieren. Die Einweihung markiert einen Meilenstein in der britischen Digitalstrategie und unterstützt die Regierungsinitiative „AI Opportunities Action Plan“. Mary Coombs (1929–2022) war 1952 die erste Frau, die für kommerzielle Zwecke programmierte – am Lyons Electronic Office (LEO), dem weltweit ersten Business-Computer. Ursprünglich als Verwaltungspraktikantin bei J. Lyons & Co. tätig, wechselte sie durch ihre mathematischen Talente in die Programmierabteilung,… 

LabConnect im Finale der Emmy-nominierten Serie „Tomorrow’s World Today“ – Technologie treibt klinische Studien voran

LabConnect, ein führender Anbieter globaler Zentrallabor- und Unterstützungsdienste für klinische Studien, wird im Staffelfinale der neunten Saison der Innovationsserie Tomorrow’s World Today porträtiert. Die Sendung, die am 8. November um 10 Uhr ET auf dem Science Channel und am 9. November um 8:30 Uhr lokal auf Discovery Channel ausgestrahlt wird, beleuchtet, wie das Unternehmen mit einem technologiegetriebenen Ansatz die Grenzen traditioneller Labordienste sprengt. Eine Online-Veröffentlichung auf YouTube folgt am 10. November. Die Emmy-nominierte und mit Telly Awards ausgezeichnete Serie Tomorrow’s World Today widmet sich bahnbrechenden Entwicklungen in Wissenschaft, Nachhaltigkeit, Technologie und Innovation. In der LabConnect-Folge kommen CEO Wes Wheeler, Chief Commercial and Strategy Officer Julia Tarasenko und Chief Technology Officer Charles Castano zu Wort. Sie erläutern das dezentralisierte Netzwerkmodell des Unternehmens, das Sponsoren Zugang zu einem umfassenden globalen Testangebot bietet – unterstützt durch fortschrittliche Probenverfolgung, Datenmanagement und fachliche Beratung. Mit… 

J.P. Morgan prognostiziert robuste Renditen für 60/40-Portfolios und Diversifikationschancen in Ära von KI und Wirtschaftsnationalismus

J.P. Morgan Asset Management hat seine 30. Ausgabe der Long-Term Capital Market Assumptions (LTCMAs) veröffentlicht, die einen 10- bis 15-jährigen Ausblick auf Renditen und Risiken über Assetklassen hinweg bieten. In einer Phase abnehmender Volatilität nach den Turbulenzen der Vorjahre bleibt ein klassisches USD-60/40-Aktien-Anleihen-Portfolio mit einer erwarteten jährlichen Rendite von 6,4 Prozent attraktiv. Erweiterte Diversifikation durch globale Aktien und Alternativen, insbesondere reale Assets, könnte diese auf 6,9 Prozent steigern und die Sharpe-Ratio um 25 Prozent verbessern. Die Prognosen basieren auf Analysen von über 100 Experten und unterstreichen die Resilienz traditioneller Strategien trotz moderaterem Wachstum. Trotz Arbeitsmarktbeschränkungen, die das langfristige Wachstum dämpfen, stärkt die KI-Adoption kurzfristig Gewinne und langfristig Produktivität. Wirtschaftsnationalismus und Handelskonflikte fordern Anpassungen, doch sie treiben auch inländische Investitionen – ein positiver Nebeneffekt von Zöllen. Technologieinvestitionen und staatliche Stimuli halten den Bullenmarkt am Laufen; der Fokus verschiebt sich von Adoption… 

Mikroskopische DNA-Blumen könnten Medikamente gezielt freisetzen

Forscher der University of North Carolina haben winzige, blütenförmige Roboter aus DNA und anorganischen Kristallen entwickelt, die sich in Sekunden reversibel falten und entfalten. Diese „DNA-Flower“ reagieren auf Umweltreize wie Säuregradänderungen, öffnen oder schließen sich und lösen chemische Reaktionen aus. Die dynamischen Nanostrukturen, inspiriert von natürlichen Prozessen wie Blütenöffnung oder Gewebewachstum, könnten künftig Medikamente präzise am Zielort abgeben, Biopsien durchführen oder Schadstoffe neutralisieren. Die Ergebnisse, veröffentlicht in Nature Nanotechnology, markieren einen Durchbruch in der biomimetischen Materialforschung. Jede Blüte enthält DNA als programmierbaren Code, der Bewegungen und Reaktionen steuert. Bei steigender Azidität falten sich DNA-Segmente, die Petalen schließen; normalisieren sich die Bedingungen, öffnen sie wieder. Diese Mechanik ermöglicht das Tragen, Freisetzen oder Interagieren mit Molekülen, Zellen oder Geweben. Die Kristalle bilden hierarchische Strukturen, die komplexe Verhaltensweisen auf Mikroskala simulieren – ein langjähriges Ziel der Nanotechnologie. Mögliche Anwendungen reichen von der Medizin… 

التحفيز الدماغي الشخصي يقلل النوبات بنسبة تصل إلى 90 بالمائة لدى مرضى الصرع المقاوم للعلاج

Neurologen und Bioingenieure der University of Pittsburgh und UPMC haben eine maßgeschneiderte Tiefenhirnstimulation (DBS) entwickelt, die bei Patienten mit medikamentenresistenter Epilepsie die Anfallshäufigkeit und -schwere drastisch senkt. Die Methode zielt auf individuelle Verbindungen zwischen Thalamus und epileptogenen Kortikalregionen ab und übertrifft standardisierte Ansätze. In einer Studie mit langfristig implantierten Geräten erzielten Patienten eine durchschnittliche Anfallsreduktion von fast 90 Prozent; einige blieben monatelang anfallsfrei. Die Ergebnisse, veröffentlicht in Nature Communications, könnten die Behandlung für Millionen Betroffene revolutionieren. Epilepsie betrifft weltweit über 50 Millionen Menschen; ein Drittel spricht nicht auf Medikamente an. Chirurgische Resektion ist oft unmöglich, wenn Anfälle aus Bereichen für Sprache, Bewegung oder Sehen stammen. Bisherige Thalamus-Stimulation (anteriorer Nucleus) half nur begrenzt. Das Pitt/UPMC-Team kartierte bei 41 Patienten mit hochauflösender Bildgebung und intrakraniellen Ableitungen die thalamokortikalen Verbindungen. Die Stimulation wurde präzise auf den thalamiischen Abschnitt ausgerichtet, der am stärksten mit… 

Subretinales Implantat stellt Sehkraft bei AMD-Patienten teilweise wieder her

Ein neuartiges Neurostimulationssystem namens Prima hat in einer klinischen Studie bei über 80 Prozent der Patienten mit atrophischer altersbedingter Makuladegeneration (AMD) die zentrale Sehfähigkeit verbessert. Betroffene, die zuvor kaum Buchstaben erkennen konnten, lasen nach Implantation eines subretinalen Chips und mit speziellen Augmented-Reality-Brillen wieder Wörter und Sätze. Die Ergebnisse, veröffentlicht im New England Journal of Medicine, stammen von einem internationalen Team um Inserm, Sorbonne Université, CNRS, das Institut de la Vision, die Hôpital Fondation Adolphe de Rothschild und das Hôpital national des 15-20 sowie Partner aus Stanford und der Science Corporation. AMD ist weltweit die häufigste Ursache für Erblindung ab dem 60. Lebensjahr und zerstört die Makula, den Bereich scharfen Sehens, während das periphere Gesichtsfeld erhalten bleibt. Bei der atrophischen Form sterben Photorezeptoren ab, ohne bisherige Therapieoptionen. Das Prima-System umgeht diese defekten Zellen: Eine Miniaturkamera in der Brille erfasst Bilder, ein… 

Väterlicher Lebensstil prägt Spermien-Epigenom – Auswirkungen auf Fruchtbarkeit, Embryonen und Kindergesundheit

Eine umfassende Übersichtsarbeit in Clinical Epigenetics fasst zusammen, wie väterliche Faktoren wie Ernährung, Übergewicht, Rauchen, Schadstoffe und Stress das epigenetische Profil von Spermien verändern. Diese Modifikationen – DNA-Methylierung, Histon-Retention und kleine nicht-kodierende RNAs – beeinflussen Spermienqualität, Befruchtungsfähigkeit, Embryonalentwicklung, Erfolge assistierter Reproduktion und langfristige Gesundheitsrisiken der Nachkommen. Die Analyse unterstreicht den väterlichen Beitrag zur intergenerationalen Vererbung und plädiert für präkonzeptionelle Interventionen. Väterliche Einflüsse hinterlassen epigenetische Signaturen, die bei der Befruchtung mit dem Genom übertragen werden. Adipositas und ungünstige Diäten (hoch an Fett/Zucker oder folatarm) korrelieren mit veränderten Methylierungs- und sncRNA-Profilen, reduzierter Spermienmotilität und metabolischen Störungen bei Kindern. Rauchen führt zu differenziell methylierten Regionen in Genen für Antioxidation, Insulinsignale und Spermatogenese. Endokrin wirksame Chemikalien wie BPA oder Phthalate induzieren transgenerationale Methylierungsveränderungen, die Fruchtbarkeit und Krankheitsrisiken mindern. Präkonzeptioneller Stress verändert miRNAs/piRNAs und Methylierung, mit verhaltens- und stoffwechselbezogenen Effekten in Tiergenerationen. In der assistierten… 

Proteinmarker prognostiziert Chemotherapieresistenz bei Dickdarmkrebs – Neuer Ansatz für personalisierte Therapien

Ein internationales Forscherteam hat ein Proteinsystem identifiziert, das erklärt, warum manche Patienten mit kolorektalem Karzinom auf Chemotherapie nicht ansprechen. Der Cystin/Glutamat-Transporter Xc- schützt Tumorzellen vor Stress und Zelltod; seine Blockade in Labormodellen steigert die Therapieempfindlichkeit. Zudem entdeckten die Wissenschaftler eine spezifische Protein-Signatur auf Tumoroberflächen, die als Biomarker dienen könnte, um Resistenz vorab zu erkennen. Die Ergebnisse, veröffentlicht in Molecular Oncology, könnten personalisierte Behandlungen ermöglichen und reichen über Dickdarmkrebs hinaus bis zu neurologischen Erkrankungen. Die Studie, geleitet von Michal Linial, Or Kakhlon und Keren Zohar an der Hebrew University of Jerusalem sowie Ulf D. Kahlert und Marco Strecker an der University Medicine Magdeburg, analysierte Tumorgewebe und gesundes Material von 32 Patienten. Mithilfe von Sequenzierung, Histologie und patientenspezifischen Organoiden wurde das Gen SLC7A11 (xCT) als stark überexprimiert identifiziert. Es bildet mit einem Partner den Xc–Transporter, der Krebszellen hilft, oxidativen Stress zu bewältigen… 

اكتشاف آلية غير معروفة سابقًا في تسمم الحمل

Forscher der Medizinischen Universität Wien haben einen neuartigen molekularen Prozess identifiziert, der maßgeblich zur Entstehung von Präeklampsie beiträgt – einer der gefährlichsten Schwangerschaftskomplikationen, die weltweit Millionen Frauen und Neugeborene bedroht. Die Studie, geleitet von Claudia Gundacker, Sebastian Granitzer und Raimund Widhalm vom Institut für Medizinische Genetik, beleuchtet, wie ein Ungleichgewicht im sFlt-1/PlGF-Quotient – dem zentralen Blutmarker für drohende Präeklampsie – entsteht. Die Ergebnisse, veröffentlicht in Nature Communications, könnten neue Wege für Diagnose und Therapie ebnen. Das Team konzentrierte sich auf zwei Schlüsselmoleküle: den Aminosäuretransporter LAT1 und den Transkriptionsfaktor NRF2. Diese Proteine interagieren, um die Gefäßbildung in der Plazenta zu regulieren und Zellen vor oxidativem Stress zu schützen – einem Übermaß reaktiver Sauerstoffspezies. Bei Präeklampsie ist diese Kooperation gestört, was das charakteristische Marker-Ungleichgewicht auslöst. Entgegen früherer Annahmen ist der oxidative Stress nicht Ursache, sondern Folge der Erkrankung. Die Wissenschaftler demonstrierten, dass… 

Gründung der Virtual Worlds Association: Europäische Allianz für nützliche, offene und menschenzentrierte virtuelle Welten

Die Virtual Worlds Association (VWA) hat sich heute als internationale Non-Profit-Organisation etabliert, um die Entwicklung europäischer virtueller Welten voranzutreiben. Die Allianz vereint über 20 Organisationen aus acht Ländern – darunter Belgien, Spanien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien und Polen – und zielt darauf ab, Forschung, Innovation und Markteinführung zu beschleunigen. Sie fördert ethische, offene und nachhaltige Modelle, die wirtschaftliche Vorteile, gesellschaftliche Fortschritte und politische Impulse schaffen. Die VWA ist nun für neue Mitglieder geöffnet. Die Gründung basiert auf einem Abkommen vom 3. Juni 2025, das die Vorbereitung einer Europäischen Partnerschaft für virtuelle Welten im Rahmen des Horizon-Europa-Programms mit der Europäischen Kommission festlegt. Virtuelle Welten gelten als Schlüsseltechnologie für die europäische Unabhängigkeit in Bereichen wie Industrie, Gesundheitswesen, Sicherheit, Kultur und Bildung. In der Fertigung, Energieversorgung, Mobilität und im Bauwesen verkürzen immersive 3D-Umgebungen Entwicklungszyklen, steigern Sicherheit und ermöglichen prädiktive Wartung. Im Bildungswesen…