Chipkrise gefährdet Sanitätsdienst der Bundeswehr
Die Chipkrise hat den Sanitätsdienst der Bundeswehr im Jahr 2025 in eine kritische Phase geführt und stellt die medizinische Versorgung und Einsatzfähigkeit vor enorme systemische Herausforderungen. Medizintechnische Ausstattung, Rettungsfahrzeuge sowie mobile Sanitätseinrichtungen sind zunehmend von globalen Lieferengpässen bei elektronischen Komponenten und Halbleitern betroffen – mit weitreichenden Folgen für die Truppe und die Fähigkeit zur schnellen Versorgung im Einsatz[1][2][3]. Auswirkungen auf Medizintechnische Systeme und Ausstattung Moderne Militärmedizin setzt auf elektronische Diagnose-, Überwachungs- und Behandlungssysteme – von mobilen Röntgencontainern über Computertomographie bis zu Beatmungs- und Infusionsgeräten. All diese Systeme sind mikroprozessorbasiert und auf Halbleiter aus internationalen Lieferketten angewiesen[1][4]. Die Chipkrise, ausgelöst durch geopolitische Konflikte und Exportrestriktionen – speziell das Tauziehen um den niederländischen Hersteller Nexperia und chinesische Lieferstopps – trifft die Bundeswehr akut[2][3]. Konkret bedeutet das: Beispielprojekte und kritische Versorgungsbereiche Im Rahmen der Modernisierung beschafft der Sanitätsdienst Diagnostikcontainer mit CT/Röntgen über Rheinmetall…



