Der Todesstoß für die Republik: Wenn Klinikchefs zu Eugenikern mutieren
EDITORIAL. Von einem freien LabNews Journalisten, der die Solidargemeinschaft noch ernst nimmt. Stellen Sie sich vor: Sie sind 82, haben ein Leben lang Beiträge in die gesetzliche Krankenkasse gezahlt, Steuern geschuftet, Kinder großgezogen, die Republik aufgebaut. Und jetzt? Jetzt kommt Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana-Kliniken – ein Mann, der mit seinem Jahresgehalt in die Millionen geht und in Villen residiert –, und erklärt Ihnen: „Sorry, Oma, aber ab 80 gibt’s keine neue Hüfte mehr. Zu teuer. Sparen wir lieber für die Jungen, die noch was leisten können.“ Das ist kein schlechter Sci-Fi-Thriller, das ist die kalte Realität, die dieser Managertyp in einem Podcast bei „Table.Media“ auskotzt. „Müssen wir in jeder Lebensphase die vollumfängliche Medizin zukommen lassen? Implantate, Hüften, Knieersatz – für die über 80?“ Fragt er. Und fügt hinzu: „Wir werden da ranmüssen.“ Als ob es um eine harmlose Diät…


