COVID-19-Beschränkungen veränderten globale Verbreitung von Grippeviren
Obwohl Reisebeschränkungen und soziale Maßnahmen während der COVID-19-Pandemie zu einem dramatischen globalen Rückgang der saisonalen Grippefälle führten, sorgten bestimmte Grippestämme in bestimmten Regionen dafür, dass das Virus weiter zirkulierte und sich weiterentwickelte, wie aus einer neuen Studie hervorgeht. Dies galt beispielsweise für tropische Gebiete mit weniger Reisebeschränkungen, darunter Süd- und Westasien. Die Verbreitung der saisonalen Grippe ist eng mit sozialem Verhalten, insbesondere Flugreisen, und der periodischen Entwicklung neuer Virusstämme verbunden, die die Immunität durch frühere Infektionen oder Impfungen umgehen. Im Jahr 2020 hatten nicht-pharmazeutische Interventionen (NPIs), die zur Bekämpfung von COVID-19 eingeführt wurden – wie Lockdown-Richtlinien, vorgeschriebene soziale Distanzierung, Maskentragen und Reiseverbote – dramatische Auswirkungen auf die Übertragung und Entwicklung des Grippevirus. Aufgrund dieser Interventionen gingen die Fälle der saisonalen Grippe, die durch die A-Subtypen H1N1 und H3N2 sowie die Influenza-B-Subtypen Victoria und Yamagata verursacht wurde, weltweit stark zurück. Hier…

