Nachweis von Mpox (Affenpocken) im Labor
Der labormedizinische Nachweis von Mpox, auch bekannt als Affenpocken, erfolgt hauptsächlich durch den Nachweis des genetischen Materials des Virus mittels real-time PCR (rtPCR). Diese Methode gilt als der sensitivste und schnellste Weg, um das Virus zu identifizieren[4][5]. Probenentnahme – Hautläsionen: Die Diagnose wird in der Regel durch die Entnahme einer Probe von Hautläsionen durchgeführt. Hierbei wird ein Abstrich von den Läsionen genommen, um das virale DNA-Material zu extrahieren[5]. – Transportmedium: Für den Transport der Abstriche wird ein Röhrchen mit etwa 1 ml physiologischer Kochsalzlösung empfohlen, um die Probe zu stabilisieren[2]. PCR-Diagnostik – Methode: Die PCR-Diagnostik aus Läsionen erfolgt durch die Entnahme von Vesikelflüssigkeit mit trockenen Tupfern. Diese Methode ermöglicht die spezifische Identifizierung des Affenpockenvirus[1]. – Analytische Sensitivität: Verschiedene PCR-Assays, wie MPXV-F3L und MPXV-G2R, haben eine analytische Sensitivität von etwa 3.3 Kopien pro PCR-Reaktion, was eine sehr niedrige Nachweisgrenze darstellt[3]. Meldepflicht…


