Adjuvante Chemotherapie steigert Überlebenschancen bei Pankreaskarzinom im Frühstadium
Eine retrospektive Studie, veröffentlicht in Oncology Advances, zeigt, dass die adjuvante Chemotherapie (ACT) die Überlebenschancen von Patienten mit Pankreaskarzinom im Frühstadium (EOPC) nach neoadjuvanter Chemotherapie (NACT) und chirurgischer Resektion deutlich verbessert. Die Untersuchung, basierend auf Daten der SEER-Datenbank (2006–2019), beleuchtet die spezifische Rolle von ACT bei jüngeren Patienten mit duktalem Pankreasadenokarzinom. Die Studie analysierte Patienten, die nach einer NACT eine kurative Resektion erhielten. Durch Propensity Score Matching wurden 124 EOPC-Patienten (unter 50 Jahre) mit 124 Patienten mit Pankreaskarzinom im höheren Alter (AOPC, ab 50 Jahre) verglichen, wobei Faktoren wie Tumorstadium, Lymphknotenbeteiligung und Strahlentherapie ausgeglichen wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass EOPC-Patienten ein signifikant längeres medianes Gesamtüberleben (41 vs. 29 Monate) und krebsspezifisches Überleben (48 vs. 30 Monate) aufwiesen. Besonders bei EOPC-Patienten war ACT ein unabhängiger Prognosefaktor, der das Risiko für ein kürzeres Überleben deutlich senkte. Dieser Effekt war bei AOPC-Patienten nicht…





