Warum Trump den Zollstreit gegen China vorlor
Der Zollstreit zwischen den USA und China unter der Präsidentschaft von Donald Trump, insbesondere in seiner zweiten Amtszeit ab 2025, gilt als eine der bedeutendsten wirtschaftspolitischen Auseinandersetzungen der jüngeren Geschichte. Trump, der sich als „Dealmaker“ präsentierte, setzte auf eine aggressive Zollpolitik, um das Handelsdefizit mit China zu reduzieren, die amerikanische Industrie zu stärken und geopolitischen Druck auszuüben. Doch die Ergebnisse dieses Handelskriegs zeigen, dass die USA ihre strategischen Ziele weitgehend verfehlten, während China trotz wirtschaftlicher Belastungen gestärkt aus dem Konflikt hervorging. Diese Analyse beleuchtet die Dynamik des Zollstreits, die wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen sowie die Gründe, warum Trump letztlich als Verlierer des Konflikts betrachtet werden kann. Hintergrund und Zielsetzung der Zollpolitik Donald Trumps Zollpolitik war ein zentraler Bestandteil seiner „America First“-Agenda. Bereits in seiner ersten Amtszeit (2017–2021) verhängte er Strafzölle auf chinesische Waren, um das Handelsdefizit von etwa 419 Milliarden…
