Illegale Einwanderer in den USA sichern den Arbeitsmarkt
In den Vereinigten Staaten leben schätzungsweise 11 bis 12 Millionen Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel. Diese sogenannten illegalen Einwanderer, oft aus Mexiko, Mittelamerika oder anderen lateinamerikanischen Ländern, sind ein fester Bestandteil der US-Gesellschaft und insbesondere des Arbeitsmarktes. Sie arbeiten in Branchen wie Landwirtschaft, Bauwesen, Gastronomie, Reinigung und Pflege – Jobs, die häufig schlecht bezahlt sind und von US-Bürgern oft gemieden werden. Gleichzeitig sind sie Ziel einer polarisierenden politischen Debatte, die von Donald Trump in den letzten Jahren auf die Spitze getrieben wurde. Seine Versprechen von Massenabschiebungen und einer harten Linie gegen illegale Migration prägen die politische Landschaft, doch ein genauer Blick zeigt: Trumps Politik ist nicht nur unrealistisch, sondern auch verlogen, da sie die wirtschaftliche Abhängigkeit der USA von diesen Arbeitskräften ignoriert und die Komplexität des Problems auf einfache Narrative reduziert. Illegale Einwanderer und der Arbeitsmarkt Illegale Einwanderer machen etwa fünf…

