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Epstein-Akten: Spekulationen über fehlende Seiten nehmen zu

Die mehr als 50 fehlenden Seiten in den veröffentlichten Jeffrey-Epstein-Dokumenten des US-Justizministeriums sorgen weiter für intensive Spekulationen in US-Medien und sozialen Netzwerken. Insbesondere die Lücken bei den Vernehmungsprotokollen einer Frau, die Donald Trump 2019 sexuellen Missbrauch vorwarf, nähren Theorien über mögliche bewusste Zurückhaltung oder Manipulation. Unter den prominentesten Spekulationen und Hypothesen, die seit dem 5. März 2026 kursieren, finden sich: Das Justizministerium hat bislang weder die genaue Zahl der fehlenden Seiten bestätigt noch eine detaillierte Begründung für die Lücken geliefert. Es heißt lediglich, man prüfe „Nachtragspublikationen“ und arbeite an der Vervollständigung des Archivs. Das Weiße Haus wiederholte am 6. März 2026, die veröffentlichten Akten bewiesen „ein für alle Mal Trumps Nichtbeteiligung“ an Epsteins Verbrechen. Unabhängig von der tatsächlichen Ursache haben die Lücken die Polarisierung in der Debatte um den Epstein-Komplex weiter verschärft. (Quelle: Analysen und Berichte von NPR, PBS NewsHour,… 

RELAX-Studie: Neue Kombinationstherapie verbessert Remissionsrate bei rezidivierter AML

Eine innovative Kombinationstherapie aus hochdosierter Chemotherapie und dem BCL2-Hemmer Venetoclax erzielt bei Patientinnen und Patienten mit rezidivierter oder refraktärer akuter myeloischer Leukämie (AML) deutlich bessere Ergebnisse als die bisherige Standardbehandlung. Das zeigt die multizentrische Phase-1/2-Studie RELAX unter Leitung der Dresdner Hochschulmedizin. Die Remissionsrate stieg von historisch etwa 40 Prozent auf 75 Prozent. Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine aggressive Blutkrebserkrankung, die ohne rasche Therapie schnell fortschreitet. Bei Rückfall oder Therapieresistenz sinken die Heilungschancen erheblich. Nur wenn eine komplette Remission – also eine Rückdrängung der Erkrankung unter die Nachweisgrenze – erreicht wird, besteht realistische Aussicht auf eine potenziell kurative allogene Stammzelltransplantation. Die RELAX-Studie untersuchte die Kombination aus Cytarabin und Mitoxantron (HAM-Schema) mit Venetoclax („HAM-Ven“). In der Phase-1-Prüfung wurde die Verträglichkeit bestätigt, in Phase 2 die Wirksamkeit bei Patientinnen und Patienten mit rezidivierter oder refraktärer AML. Von den behandelten Personen erreichten… 

Assessing the Iranian Retaliatory Terror Threat to the United States Following the Assassination of Ayatollah Ali Khamenei

The assassination of Iran’s Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei on February 28, 2026, during coordinated United States and Israeli airstrikes on Tehran marked a significant escalation in longstanding tensions between the Islamic Republic and the West. The strikes targeted high-level leadership compounds and resulted in the deaths of Khamenei along with several senior military and security officials. In the immediate aftermath, Iranian state media confirmed the loss, declared a period of national mourning, and issued strong calls for retribution. Regional responses included ballistic missile and drone launches aimed at Israeli targets and American military installations across the Persian Gulf region, affecting bases in countries such as Jordan, Kuwait, Bahrain, Qatar, the United Arab Emirates, Iraq, and Saudi Arabia. These actions demonstrated Iran’s willingness to project power beyond its borders despite the internal leadership vacuum created by the strikes. This event… 

Mikrowellenbraten senkt Ölgehalt bei Pommes frites deutlich

Das Braten von Pommes frites in der Mikrowelle kann den Fettgehalt spürbar reduzieren, ohne dass Knusprigkeit und Geschmack wesentlich leiden. Forscher der University of Illinois Urbana-Champaign empfehlen daher eine Kombination aus herkömmlichem und mikrowellenunterstütztem Braten, um gesündere frittierten Produkte herzustellen. In zwei Studien untersuchte das Team um Pawan Singh Takhar die physikalischen Prozesse beim Mikrowellenbraten von Kartoffelstreifen. Dabei kamen sowohl Laborexperimente mit einer speziellen Mikrowellenfritteuse (2,45 GHz und 5,8 GHz) als auch mathematische Modellierungen zum Einsatz. Beim klassischen Frittieren in heißem Öl (180 °C) entsteht nach Verdampfen des Wassers ein Unterdruck in den Poren des Lebensmittels. Dieser saugt Öl in das Innere – ähnlich wie ein Strohhalm Flüssigkeit anzieht. Bis zu 90 Prozent der Bratzeit herrscht Unterdruck, was die Ölaufnahme fördert. Mikrowellen hingegen erhitzen das Material von innen nach außen, indem sie Wassermoleküle zum Schwingen bringen. Dadurch entsteht stärkerer Dampfdruck,… 

改变患有罕见癫痫症儿童生活的药物

一项针对患有难治性癫痫症儿童的新型实验性治疗方法是安全的,并且可以显著减少癫痫发作,帮助他们过上更健康、更快乐的生活,正如伦敦大学学院(UCL)和伦敦大学学院儿童医院(Great Ormond Street Hospital)领导的一项国际临床试验结果所示。在一篇发表于《新英格兰医学杂志》的新文章中,研究人员发现,接受Zorevunersen新药规律治疗的患有Dravet综合征的儿童,癫痫发作次数减少了91%。这些结果还首次显示了减少该疾病对儿童心理过程和行为影响的潜力。在三年内,儿童的生活质量得到了改善,并且大多数治疗副作用都是轻微的。Dravet综合征是一种破坏性的遗传性疾病,会导致频繁、严重…

成瘾:GLP-1药物降低物质使用障碍的风险

Medikamente aus der Klasse der GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) wie Semaglutid und Tirzepatid sind mit einem deutlich geringeren Risiko für die Entstehung und die schweren Komplikationen von Substanzgebrauchsstörungen verbunden – und das unabhängig von der betroffenen Substanz. Dies zeigt eine große Kohortenstudie der Washington University School of Medicine in St. Louis an mehr als 600.000 US-Veteranen mit Typ-2-Diabetes. Die Analyse umfasste elektronische Gesundheitsdaten von 606.434 Patienten mit Typ-2-Diabetes. Verglichen wurden Personen, die GLP-1-RA erhielten (meist Semaglutid, Liraglutid oder Dulaglutid), mit solchen, die andere Diabetesmedikamente (SGLT2-Inhibitoren) bekamen. Der Beobachtungszeitraum betrug bis zu drei Jahre ab Therapiebeginn. Bei 524.817 Teilnehmern ohne vorbestehende Substanzstörung war die Einnahme von GLP-1-RA mit einem um 14 Prozent geringeren Risiko für die Neuentstehung einer Substanzgebrauchsstörung assoziiert. Substanzspezifisch sanken die Risiken um 18 Prozent (Alkohol), 14 Prozent (Cannabis), 20 Prozent (Kokain und Nikotin) sowie 25 Prozent (Opioide). Pro 1.000 GLP-1-Anwender… 

ADHS ist nicht gleich ADHS: Hirnscans zeigen zwei unterschiedliche Subtypen

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist keine einheitliche Erkrankung. Eine neue strukturelle MRT-Studie belegt erstmals zwei klar unterscheidbare Subtypen mit gegensätzlichen Veränderungen im Volumen der grauen Substanz (GMV) und unterschiedlichen Zusammenhängen zu Verhaltenssymptomen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „General Psychiatry“ veröffentlicht. Das Team um Forscher der Shandong First Medical University analysierte MRT-Daten von 135 Kindern und Jugendlichen mit ADHS sowie 182 neurotypischen Kontrollpersonen. Bei einem direkten Gruppenvergleich aller ADHS-Betroffenen mit den Kontrollen zeigten sich zunächst keine signifikanten strukturellen Unterschiede – ein Befund, der Inkonsistenzen früherer Studien erklären könnte. Die Autoren führen dies auf die hohe Heterogenität der Störung zurück: Unterschiedliche Gehirnmuster heben sich in der Gesamtgruppe gegenseitig auf. Mithilfe maschinellen Lernens teilten die Wissenschaftler die ADHS-Gruppe anhand der individuellen GMV-Muster in zwei Subtypen auf: Zusätzliche kausale Analysen zeigten, dass die Wechselwirkungen zwischen Gehirnveränderungen und Verhalten bei beiden Subtypen unterschiedlich verlaufen: Bei Subtyp… 

Nur drei CBX2-Moleküle initiieren Gen-Stilllegung in Stammzellen

In embryonalen Stammzellen reichen bereits drei Moleküle des Proteins CBX2 aus, um die Bildung großer genrepressiver Kondensate auszulösen, das Epigenom zu organisieren und die Zelldifferenzierung zu lenken. Geht diese Selbstclusterung verloren, scheitert die Entwicklung der Zellen. Das zeigt eine Studie der University of North Carolina at Charlotte, die am 4. März 2026 in „Molecular Cell“ veröffentlicht wurde. Das Team um Xiaojun Ren zählte mit Einzelmolekül-Bildgebung und gentechnischen Methoden die extrem seltenen Polycomb-Proteine in Maus-Stammzellen (mESCs) einzeln. Ergebnis: Pro Kondensat sind im Schnitt nur etwa drei CBX2-Moleküle vorhanden – obwohl diese Strukturen Hunderte weitere repressive Proteinkomplexe und Histonmodifikationen umfassen. Diese winzigen CBX2-Cluster wirken als Keim: Sie binden bevorzugt an Nucleationsstellen des Polycomb Repressive Complex 2 (PRC2), rekrutieren PRC1 und PRC2 und schaffen so repressive Hubs, die das Chromatin verdichten und Gene dauerhaft abschalten. Entscheidend ist die charakteristische Histonmodifikation H3K27me3, deren korrekte… 

KI-Modell Merlin analysiert Bauch-CT-Scans hochpräzise und prognostisch

Ein neues KI-Modell namens Merlin kann aus 3D-Bauch-Computertomographie-Scans (CT) nicht nur anatomische Strukturen erkennen, sondern auch Diagnosen vorhersagen und das Risiko für chronische Erkrankungen Jahre im Voraus abschätzen. Das von den US-National Institutes of Health (NIH) geförderte Projekt übertrifft in vielen Aufgaben spezialisierte Vergleichsmodelle. Die Ergebnisse wurden am 4. März 2026 in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht. Das Forschungsteam um Akshay Chaudhari von der Stanford University trainierte Merlin auf einer bislang einzigartigen Datenmenge: mehr als 15.000 3D-Bauch-CT-Scans, die mit radiologischen Berichten und fast einer Million Diagnosecodes verknüpft waren. Anschließend wurde das Modell auf über 50.000 unbekannten Scans aus vier verschiedenen Krankenhäusern getestet. Merlin meisterte Aufgaben in sechs Kategorien, darunter die Zuordnung zu 692 Diagnosecodes, die Erstellung radiologischer Berichte, die Segmentierung von Organen im 3D-Raum sowie die Prognose von Krankheitsverläufen. Bei der Vorhersage von Diagnosecodes erreichte Merlin in direkten Vergleichen in über… 

Politisch-disruptiver Podcast „Diagnose Deutschland“ – Erste Folge zu Iran-Konflikt und Labormedizin

Albuquerque/Berlin. Mit einer brisanten geopolitischen Auftaktfolge ist der neue Podcast „Diagnose Deutschland“ an den Start gegangen. Das von LabNews Media LLC produzierte Format will nach eigenen Angaben politisch disruptiv auftreten und richtet sich vor allem an die deutschsprachige Community. Die Premiere widmet sich den Auswirkungen des eskalierenden Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran auf Deutschland – mit besonderem Blick auf die Labormedizin. In der ersten Ausgabe mit dem Titel „Der Iran-Krieg. Quo Vadis Labormedizin?“ spricht DGKL-Vorstand Jan Wolter mit dem Investigativ-Journalisten Vlad Georgescu. Wolter, Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Labormedizin (DGKL), analysiert die globalen Folgen des Konflikts: Blockaden der Straße von Hormus, steigende Energiepreise, gestörte Lieferketten und potenzielle Sicherheitsrisiken für Laboreinrichtungen in Deutschland durch Sabotageakte. „Es ist erschütternd, wenn man bedenkt, dass Kollegen vor wenigen Wochen noch auf einer Messe in Dubai waren“,…