Protein-Arginin-Methyltransferase 5 (PRMT5) in soliden Tumoren – Ein Überblick
Epigenetische Veränderungen stellen vererbbare, aber reversible Strukturveränderungen in Histonen oder DNA dar. Die Protein-Arginin-Methylierung, eine häufige posttranslationale Modifikation, wird durch die Protein-Arginin-Methyltransferase (PRMT)-Familie vermittelt. Diese Proteine ??fungieren als „Schreiber“ und katalysieren die Übertragung von Methylgruppen von S-Adenosylmethionin (SAM) auf Argininreste sowohl in Histon- als auch in Nicht-Histon-Proteinen. Dies führt zu Veränderungen in Protein-Protein-/RNA-Interaktionen, der Genexpression und der Proteinübersetzung. PRMT5, eine primäre Typ-II-Methyltransferase, die die symmetrische Demethylierung von Argininresten in Histon- und Nicht-Histon-Proteinen katalysiert, spielt zunehmend eine Rolle bei der Tumorentstehung und der Therapieresistenz bei verschiedenen malignen Erkrankungen. Eine kürzlich in der Fachzeitschrift „Genes & Diseases“ veröffentlichte Übersichtsarbeit von Forschern der Westlake University, des Schlüssellabors für Integrierte Traditionelle Chinesische und Westliche Medizin für Gallenwegs- und Pankreaserkrankungen der Provinz Zhejiang, des Hangzhou-Instituts für Verdauungskrankheiten und des Schlüssellabors für Integrierte Onkologie und Intelligente Medizin der Provinz Zhejiang untersuchte die entscheidende Rolle von PRMT5 bei der Tumorentstehung…
