Entzündungsmarker im Blut: Schlüssel zur Diagnose
Entzündungsmarker im Blut haben sich als essenzielle Werkzeuge in der medizinischen Diagnostik etabliert. Diese Proteine und Botenstoffe steigen bei Infektionen und Gewebeschäden innerhalb von 6 bis 48 Stunden deutlich an und ermöglichen Ärzten präzise Einblicke in Krankheitsverläufe[12]. Das C-reaktive Protein (CRP) gilt als klassischer Entzündungsmarker, der in der Leber gebildet wird. Normalwerte liegen unter 5 mg/l, können aber bei schweren Infektionen oder Sepsis auf über 400 mg/l ansteigen[12]. Die Verlaufskontrolle des CRP-Werts ist dabei aussagekräftiger als Einzelmessungen und ermöglicht eine effektive Überwachung von Therapieerfolgen, besonders bei Antibiotika-Behandlungen[9]. Ein weiterer wichtiger Marker ist das Procalcitonin (PCT). Werte zwischen 0,5 und 2,0 ng/ml weisen auf eine mäßige systemische Entzündung hin, während Werte über 10 ng/ml typischerweise bei schwerer Sepsis auftreten[6]. Aktuelle Forschungen zeigen, dass diese Marker auch bei der Früherkennung von Herzerkrankungen eine wichtige Rolle spielen[3]. Besonders bei COVID-19-Patienten haben sich erhöhte…









