Zahl der Lachgas-Vergiftungen in Deutschland verdoppelt
Die Zahl der Lachgas-Vergiftungen in Deutschland hat sich von 2023 auf 2024 nahezu verdoppelt, berichten Giftnotrufzentralen. In Berlin und Brandenburg stieg die Anzahl der Anfragen beim Giftnotruf der Charité von 35 auf 66, in Baden-Württemberg von sechs auf 17. Das Giftinformationszentrum Nord (GIZ-Nord), zuständig für Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein, verzeichnete einen Anstieg von 19 auf 34 Beratungen. Der Giftnotruf München meldete für Bayern sechs Anfragen 2023 und zwölf 2024, mit fünf weiteren Fällen seit Januar 2025. In Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen blieb die Zahl mit vier Fällen 2023, neun 2024 und acht seit Jahresbeginn 2025 niedriger, betraf aber auch ein Schulkind im Alter von 6 bis 13 Jahren. Lachgas (Distickstoffmonoxid, N2O), das in Kartuschen frei verkäuflich ist und über Luftballons inhaliert wird, ist vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Partydroge beliebt. Es wirkt euphorisierend, birgt jedoch…
