O relógio biológico como chave para um melhor tratamento do câncer
Eine wegweisende Studie unter der Leitung von Forschenden der MSH Medical School Hamburg, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und eines Hamburger Start-ups zeigt, wie die körpereigene innere Uhr die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Krebstherapien beeinflussen kann. Die Untersuchung, veröffentlicht in eBioMedicine, deutet darauf hin, dass Störungen des zirkadianen Rhythmus die Nebenwirkungen einer Therapie mit PARP-Inhibitoren verstärken. Diese Erkenntnisse könnten die Zukunft der personalisierten Krebsbehandlung maßgeblich prägen, indem Therapiezeiten an den biologischen Rhythmus der Patient:innen angepasst werden. Zirkadiane Störungen und ihre Auswirkungen Die Studie, Teil der klinischen Phase-III-Studie MAMOC, untersuchte Patientinnen mit Eierstockkrebs, die mit PARP-Inhibitoren wie Rucaparib behandelt wurden. Diese Medikamente blockieren gezielt die DNA-Reparatur in Krebszellen und sind ein zentraler Bestandteil moderner Krebstherapien. Doch die Forschenden stellten fest, dass Patientinnen mit gestörten zirkadianen Rhythmen – der inneren Uhr, die Prozesse wie Schlaf, Stoffwechsel und Zellteilung steuert – häufig stärkere…

