Semaglutid und ReCET reduzieren Insulintherapiebedarf bei Diabetes
Eine bahnbrechende Studie, die auf der UEG Week 2024 vorgestellt wurde, untersucht eine neuartige Behandlungsstrategie für Typ-2-Diabetes (T2D), die das Potenzial hat, den Bedarf an Insulintherapie erheblich zu reduzieren oder sogar ganz zu eliminieren[1]. Diese innovative Herangehensweise kombiniert ein neuartiges Verfahren namens ReCET (Re-Cellularization via Electroporation Therapy) mit dem Medikament Semaglutid. ReCET ist eine Prozedur, die unter tiefer Sedierung durchgeführt wird und darauf abzielt, die Empfindlichkeit des Körpers gegenüber seinem eigenen Insulin zu verbessern[1]. Nach der ReCET-Behandlung folgten die Studienteilnehmer einer zweiwöchigen isokalorischen Flüssigdiät, bevor sie schrittweise mit der Einnahme von Semaglutid begannen, bis zu einer Dosis von 1mg pro Woche[1]. Semaglutid ist ein Medikament aus der Klasse der GLP-1-Rezeptor-Agonisten, das zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und als Mittel zur Gewichtsreduktion eingesetzt wird[3]. Es wirkt, indem es die Insulinausschüttung erhöht, die Glucagonfreisetzung senkt, die Magenentleerung verzögert und den Appetit reduziert[4]. Die…

