FDZ soll medizinische Forschung revolutionieren
Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) Gesundheit steht kurz vor seiner Eröffnung und verspricht, die medizinische Forschung in Deutschland zu revolutionieren. Mit Zugriff auf die Abrechnungsdaten von 73 Millionen gesetzlich Versicherten bietet das FDZ eine einzigartige Datenquelle für Wissenschaftler und Forscher[1]. Rebecca Alvarado, eine Vertreterin des FDZ, erläutert am Beispiel von Long Covid, wie diese Daten genutzt werden könnten. Sie könnten helfen, Fragen zu Vorerkrankungen, besonders betroffenen Gruppen und wirksamen Behandlungsmethoden zu beantworten[1]. Der Zugang zu diesen wertvollen Daten wird sorgfältig kontrolliert. Interessenten müssen einen detaillierten Antrag stellen, in dem sie ihre Forschungsziele darlegen. Nach Genehmigung erhalten sie Zugang zu einem virtuellen Analyseraum, wobei die Daten selbst im System verbleiben. Dies gewährleistet sowohl Sicherheit als auch Nutzbarkeit der Informationen[1]. Ab Sommer 2025 sollen auch anonymisierte Daten aus der elektronischen Patientenakte in das FDZ integriert werden, beginnend mit dem Medikationsplan. Wichtig ist, dass die…

