Mütterliche PFAS-Werte beeinflussen Gehirnstruktur und -funktion von Kindern
Eine neue Studie der Universität Turku und des Universitätsklinikums Turku in Finnland sowie der Universität Örebro in Schweden zeigt: Die Konzentration von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) im Blut von Müttern während der Schwangerschaft steht in Verbindung mit der Gehirnstruktur und -funktion ihrer Kinder. Die Ergebnisse, veröffentlicht am 13. Oktober 2025, vertiefen das Verständnis der langfristigen Auswirkungen dieser „Ewigkeitschemikalien“ auf die neurologische Entwicklung. Hintergrund: Was sind PFAS?PFAS sind langlebige, künstlich hergestellte Chemikalien, die in zahlreichen Alltagsprodukten wie Kochgeschirr, Kleidung, Möbeln, Lebensmittelverpackungen und Feuerlöschschäumen verwendet werden. Aufgrund ihrer Beständigkeit gegen Wasser, Öl und hohe Temperaturen sowie ihrer Nicht-Abbaubarkeit werden sie als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet. Sie reichern sich in Ökosystemen, Böden und im menschlichen Blut an, wo sie über Jahrhunderte verbleiben können. „PFAS sind in unserem Blut allgegenwärtig und werden nicht abgebaut“, erklärt Aaron Barron, Hauptautor der Studie von der Universität Turku. Studienaufbau…


