PSA – Blutwert der Prostata rettet Leben
Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein essentielles Enzym, das von den Drüsenzellen der Prostata produziert wird und eine zentrale Rolle bei der Verflüssigung des Ejakulats spielt[2]. Als organspezifischer Tumormarker hat es sich in der modernen Medizin als wichtiges diagnostisches Instrument etabliert[1]. Physiologie und Funktion Im männlichen Körper wird PSA ausschließlich in der Prostata gebildet und ist in hohen Konzentrationen im Seminalplasma nachweisbar[2]. Die Produktion wird durch Androgene reguliert, wobei das Enzym als Serinprotease fungiert[2]. Unter normalen Bedingungen gelangt nur eine geringe Menge PSA ins Blut, wodurch sich Referenzwerte von unter 4 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) ergeben[1]. Diagnostische Bedeutung Der PSA-Test hat sich als wichtiges Instrument in der Prostatadiagnostik etabliert. Ein erhöhter PSA-Wert kann auf verschiedene Prostataerkrankungen hinweisen, darunter Prostatakarzinom, Entzündungen oder gutartige Vergrößerungen[1][3]. Allerdings ist zu beachten, dass der PSA-Wert auch durch äußere Faktoren wie körperliche Aktivität, insbesondere Fahrradfahren, oder…
