Ein bestimmter Gehirnmechanismus moduliert, wie Tiere empathisch auf die Emotionen anderer reagieren. Dies ist die neueste Erkenntnis der Forschungseinheit Genetics of Cognition, die von Francesco Papaleo, Principal Investigator am Istituto Italiano di Tecnologia (IIT – Italienisches Institut für Technologie) geleitet wird und dem IRCCS Ospedale Policlinico San Martino in Genua angeschlossen ist. Die kürzlich in Nature Neuroscience veröffentlichte Studie bietet neue Erkenntnisse zu psychiatrischen Erkrankungen, bei denen diese soziokognitive Fähigkeit beeinträchtigt ist, wie etwa posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Autismus und Schizophrenie. Psychologische Studien haben gezeigt, dass die Art und Weise, wie Menschen auf die Emotionen anderer reagieren, stark von ihren eigenen emotionalen Erfahrungen in der Vergangenheit beeinflusst wird. Wenn eine ähnliche emotionale Situation – wie beispielsweise ein stressiges Ereignis in der Vergangenheit – bei einer anderen Person beobachtet wird, können wir auf zwei verschiedene Arten reagieren. Einerseits kann dies Empathie erzeugen,…