Bevölkerungsschutz vor der Pleite
Die im Bevölkerungsschutz tätigen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst haben sich kritisch zum Entwurf des Bundeshaushalts geäußert, der diese Woche im Bundestag in erster Lesung debattiert wird. Sie sehen keine Anzeichen für eine dringend benötigte „Zeitenwende“ im Bevölkerungsschutz. Unzureichende Mittel trotz steigender Herausforderungen Die Organisationen bemängeln, dass die im Haushaltsentwurf vorgesehenen Mittel weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres bleiben und somit nicht den aktuellen Herausforderungen gerecht werden. Angesichts der zunehmenden Krisen und Katastrophen, wie Extremwetterereignissen und zivilen Verteidigungsanforderungen, sei eine deutliche Erhöhung der Mittel notwendig. Die Belastungen für den Bevölkerungsschutz sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen, jedoch spiegeln die geplanten Mittel für 2025 diesen Bedarf nicht wider. Kritikpunkte und Forderungen Die Hilfsorganisationen fordern Nachbesserungen in mehreren Bereichen: – Erste Hilfe und Selbstschutz: Um die Bevölkerung besser auf Notlagen vorzubereiten, bieten…

