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Fastly-Report warnt vor hohen Kosten für AI-First-Unternehmen

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Unternehmen, die Künstliche Intelligenz von Grund auf in ihre Prozesse integrieren (sogenannte „AI-First“-Unternehmen), zahlen einen hohen Preis für die rasante Einführung von KI: Im Durchschnitt benötigen sie 123 Tage länger, um sich von einem Cybervorfall zu erholen, und erleiden 140,5 Prozent höhere finanzielle Schäden als Unternehmen ohne diesen Ansatz. Das zeigt der vierte jährliche Global Security Research Report von Fastly Inc., der heute veröffentlicht wurde. Der Edge-Cloud-Anbieter Fastly befragte weltweit 2.000 IT-Entscheider mit Cybersecurity-Verantwortung, darunter 200 aus dem DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Die Ergebnisse machen deutlich: Die Modernisierung der Sicherheitsarchitektur hinkt der Geschwindigkeit der KI-Integration massiv hinterher. AI-First-Unternehmen besonders betroffen Neue Risiken durch KI-Integration „Die Geschwindigkeit, mit der KI eingeführt wird, verändert Sicherheitsinfrastrukturen nahezu über Nacht“, sagte Marshall Erwin, Chief Information Security Officer (CISO) bei Fastly. „Für AI-First-Unternehmen geht es nicht darum, Innovation zu bremsen, sondern Sicherheit im gleichen Tempo… 

Neue Studie erklärt, warum Neurodermitis so häufig in der Kindheit beginnt

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Eine internationale Forschergruppe unter Beteiligung der Icahn School of Medicine at Mount Sinai hat einen zentralen biologischen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum Neurodermitis (atopische Dermatitis) vor allem in der frühen Kindheit auftritt. Die Studie zeigt, dass bestimmte Immunzellen in der jungen Haut besonders reaktiv auf Allergene reagieren – ein Effekt, der im Erwachsenenalter deutlich abnimmt. Die Ergebnisse erschienen am 25. Februar 2026 in Nature. Neurodermitis betrifft fast jedes vierte Kind und tritt meist bereits in den ersten Lebensjahren auf. Sie gilt häufig als Einstiegserkrankung in die sogenannte atopische Marsch, bei der später Asthma oder Nahrungsmittelallergien hinzukommen können. Warum die Haut in der Kindheit so anfällig ist, war bislang unklar. Die Forschenden untersuchten junge Mäuse und menschliche Hautproben und fanden heraus, dass dendritische Zellen – wichtige Immunzellen der Haut – in der frühen Lebensphase deutlich stärker auf harmlose Allergene wie Hausstaubmilben… 

Neue Erkenntnisse zum Transporter MurJ – Bakterienkiller aus der Phagen-Welt

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Ein Forschungsteam der California Institute of Technology (Caltech) hat den Mechanismus aufgeklärt, mit dem drei verschiedene Bakterienviren (Bakteriophagen) den lebenswichtigen Transporter MurJ blockieren. MurJ ist ein zentraler Baustein beim Aufbau der bakteriellen Zellwand und ein vielversprechendes Ziel für neue Antibiotika. Die Ergebnisse erschienen am 25. Februar 2026 in Nature. Die Zellwand aus Peptidoglycan verleiht Bakterien Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegen inneren Druck. MurJ transportiert als Flippase die Bausteine dieses „Kettenhemdes“ von der Innenseite durch die Membran nach außen. Wird MurJ gehemmt, kann die Zellwand nicht mehr aufgebaut werden – die Bakterien sterben. Die Caltech-Forscher untersuchten drei einzelsträngige DNA– und RNA-Phagen, die jeweils ein kleines Protein (Single-Gene Lysis Protein, Sgl) produzieren: SglM, SglPP7 und das neu entdeckte SglCJ3. Obwohl diese Sgls evolutionär nicht verwandt sind, blockieren sie MurJ auf bemerkenswert ähnliche Weise: Sie binden alle in einer nach außen gerichteten Konformation (outward-facing)… 

Rett Syndrome: Leaky brain vessels due to microRNA

Two common genetic mutations that trigger Rett syndrome lead to leaky blood vessels in the developing brain. This is shown by a new study from the Picower Institute for Learning and Memory at MIT. The researchers attribute the problem to an overexpression of microRNA-126-3p and were able to show that targeted reduction of this microRNA partially corrects the vascular defects. The results were published in Molecular Psychiatry. Rett syndrome is a severe developmental disorder that primarily affects girls and is caused by various mutations in the MECP2 gene. The first symptoms usually appear between the ages of 2-3 years – a phase in which brain vessels develop crucially. The MIT neuroscientists therefore investigated how two common MECP2 mutations (R306C and R168X) affect vascular development and could contribute to the neurological symptoms. For this purpose, they developed advanced human tissue cultures from induced pluripotent stem cells (iPS cells) from Rett patients. The endothelial cells (basic building blocks of blood vessels) were… 

Frühe ungesunde Ernährung prägt das Essverhalten lebenslang

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Eine ungesunde Ernährung mit viel Fett und Zucker in der frühen Kindheit führt zu langfristigen Veränderungen im Gehirn und im Essverhalten – selbst wenn das Gewicht später normalisiert wird. Das zeigt eine neue Studie der University College Cork (UCC), die heute in Nature Communications erschienen ist. Die Forschenden setzten Mäuse in der frühen Lebensphase einer fettreichen, zuckerreichen Diät aus. Auch nach Rückkehr zu normaler Ernährung blieb das Fressverhalten im Erwachsenenalter gestört. Diese Veränderungen waren mit dauerhaften Störungen im Hypothalamus verbunden, einem zentralen Hirnzentrum für Appetit und Energiehaushalt. Besonders bedeutsam: Interventionen am Darmmikrobiom konnten diese Effekte abmildern. Der probiotische Stamm Bifidobacterium longum APC1472 verbesserte das Fressverhalten deutlich, ohne die Zusammensetzung des Mikrobioms stark zu verändern – ein Hinweis auf eine gezielte Wirkung. Eine Kombination aus Präbiotika (Fructo- und Galacto-Oligosacchariden) führte zu breiteren Veränderungen im Mikrobiom und ebenfalls zu positiven Effekten. „Was… 

Gen-Therapie gegen Sichelzellanämie bleibt in Afrika ferne Hoffnung

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Während in den USA und Europa die erste zugelassene Gentherapie gegen Sichelzellanämie als Durchbruch gefeiert wird, bleibt sie für die meisten Betroffenen in Afrika auf absehbare Zeit unerreichbar. Das berichtet SciDev.Net zum Start der landesweiten Neugeborenenscreening-Pflicht in Uganda im Februar 2026. Jährlich kommen weltweit etwa 515.000 Kinder mit Sichelzellanämie zur Welt, rund 80 Prozent davon in Subsahara-Afrika. In Ländern wie Nigeria, Tansania und Uganda zählt die Erbkrankheit zu den Haupt-Todesursachen bei Kleinkindern. In Uganda sterben bis zu 80 Prozent der betroffenen Kinder vor dem fünften Lebensjahr, meist durch verzögerte Diagnose und vermeidbare Komplikationen. Uganda hat im Februar 2026 eine kostenlose Neugeborenenscreening-Pflicht in Gesundheitseinrichtungen eingeführt, um Früherkennung und lebenslange Basisbehandlung zu gewährleisten. Etwa 20.000 ugandische Kinder kommen jährlich mit der Erkrankung zur Welt. In den USA und Großbritannien wurde 2023/2024 die CRISPR-basierte Gentherapie Casgevy (exagamglogene autotemcel) von Vertex Pharmaceuticals zugelassen. Sie… 

Gallenblasenkrebs könnte bald im Blut nachgewiesen werden

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Forscher der Tezpur-Universität in Assam, Indien, haben in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der University of Illinois Urbana-Champaign spezifische chemische Signaturen im Blut identifiziert, die eine frühere Erkennung von Gallenblasenkrebs ermöglichen könnten. Dies ist sowohl für Krebspatienten mit als auch ohne Gallensteine ??von Bedeutung, da diese beiden Gruppen häufig unterschiedliche Diagnoseverfahren erfordern. Die im „ Journal of Proteome Research“ veröffentlichten Ergebnisse weisen auf spezifische Stoffwechselmuster hin, die Gallenblasenkrebs von gesunden Erkrankungen unterscheiden. Diese Forschung eröffnet somit einen möglichen Weg zu einem nicht-invasiven Screening für eine der tödlichsten gastrointestinalen Krebsarten. Gallenblasenkrebs ist in den Vereinigten Staaten nach wie vor relativ selten. Jährlich erkranken etwa 12.000 Menschen daran, rund 2.000 sterben daran. Die Prognose ist ungünstig, da die Erkrankung oft erst in fortgeschrittenen Stadien erkannt wird. Weltweit variiert die Häufigkeit stark, mit deutlich höheren Raten in Regionen wie dem nordindischen Bundesstaat Assam. Dort zählt Gallenblasenkrebs zu den häufigsten Krebsarten und… 

Vlad Georgescu und Marita Vollborn übernehmen Chefredaktion von LabNews-Portalen

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Der unabhängige US-Fachverlag LabNews Media LLC hat die journalistischen Leiter seiner Life-Sciences-Portale neu aufgestellt.[2][3] Die langjährigen Wissenschafts- und Medizinjournalisten Vlad Georgescu und Marita Vollborn übernehmen die Chefredaktion von labnews.ai und der Schwesterplattform labnews.ai, die sich auf evidenzbasierte Berichterstattung zu Biotechnologie, Analytik, Labormedizin, Künstlicher Intelligenz und Life Sciences spezialisiert haben.[1][4][3] Beide gelten seit mehr als 25 Jahren als profilierte Stimmen im Wissenschafts- und Wirtschaftsressort, mit Veröffentlichungen unter anderem in „Süddeutsche Zeitung“, „Spiegel Online“, „Handelsblatt“, „Wirtschaftswoche“, „Frankfurter Rundschau“, „Focus Magazin“ und weiteren etablierten Medien.[5][2][3] Ihre Sachbücher sind in der Bibliothek des Deutschen Bundestags sowie in der US Library of Congress archiviert, was ihre internationale Reputation in der Fachberichterstattung unterstreicht.[1][2][3] LabNews Media LLC positioniert sich als unabhängiges Medienunternehmen ohne Konzern- oder Verbandsbindung, das auf transparente, evidenzbasierte Recherchen setzt und seine Inhalte zweisprachig in Deutsch und Englisch anbietet.[1][2][3] Mit den neuen Chefredakteuren will der… 

Weltweite Reaktionen auf die Vorstellung der Donut Lab Battery

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Die Vorstellung der „Donut Battery“ durch das finnische Startup Donut Lab auf der CES 2026 in Las Vegas hat die globale Elektromobilitäts- und Batteriebranche in Aufruhr versetzt. Das Unternehmen präsentierte im Januar 2026 die weltweit erste serienreife All-Solid-State-Batterie (festkörperbasiert) für Produktionsfahrzeuge – mit spektakulären Angaben: 400 Wh/kg Energiedichte, Vollladung in fünf Minuten, bis zu 100.000 Ladezyklen, günstiger als Lithium-Ionen und bereits in Gigawattstunden-Produktion verfügbar. Die Batterie treibt seit Q1 2026 die Elektromotorräder der Marke Verge TS Pro an. Die Reaktionen sind extrem polarisiert: Während Tech-Medien und EV-Enthusiasten von einem potenziellen Game-Changer sprechen, überwiegt in Fachkreisen und bei etablierten Herstellern massive Skepsis bis hin zu offenen „Scam“-Vorwürfen. Positive und enthusiastische Stimmen Skeptische und kritische Reaktionen Aktuelle Entwicklung: Unabhängige Tests als Wendepunkt Seit dem 20. Februar 2026 veröffentlicht Donut Lab unter dem Motto „I Donut Believe“ (eine ironische Anspielung auf die Zweifel)… 

Neue Methode zur genomeweiten Kartierung von Endonuklease-Aktivität

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Das US-Biotech-Unternehmen Nabsys 2.0 und das Forschungsteam von Dr. Martin Taylor an der Brown University haben eine neue Anwendung ihrer elektronischen Genomkartierung (Electronic Genome Mapping, EGM) vorgestellt: die direkte, genomeweite Detektion und Kartierung von Endonuklease-induzierten DNA-Nicks. Die Ergebnisse wurden heute auf der Konferenz Advances in Genome Biology and Technology (AGBT) 2026 in einem Poster präsentiert. Die Technologie auf der OhmX™-Plattform von Nabsys ermöglicht es, Schnittstellen (Nicks) auf langen DNA-Molekülen direkt nachzuweisen und zu lokalisieren – ohne Amplifikation oder Sequenzierung. Im Fokus der vorgestellten Arbeit steht die Endonuklease-Aktivität des humanen LINE-1-ORF2p-Proteins, eines zentralen Enzyms des LINE-1-Retrotransposons. LINE-1 ist der aktivste autonome Retrotransposon im menschlichen Genom und hat etwa ein Drittel der Genomsequenz durch „Copy-and-Paste“-Mechanismen geformt. Rund 5 % der Menschen tragen neue LINE-1-Insertionen, die nicht von den Eltern stammen. Die ORF2p-Endonuklease erzeugt DNA-Doppelstrangbrüche, die zu Insertionen, Deletionen und strukturellen Rearrangements führen…