Lithium-Mangel im Gehirn als möglicher Auslöser von Alzheimer
Eine bahnbrechende Studie, finanziert vom NIH, hat erstmals einen signifikanten Lithium-Mangel im präfrontalen Kortex von Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) und Alzheimer-Krankheit (AD) nachgewiesen. In Mausmodellen der Alzheimer-Erkrankung kehrte eine niedrig dosierte Zufuhr des organischen Lithiumsalzes Lithium-Orotat Gedächtnisverlust um, reduzierte Amyloid-Plaques und Tau-Verklumpungen und schützte sogar vor altersbedingtem kognitiven Abbau. Die Ergebnisse erschienen am 6. August 2025 in der Zeitschrift Nature. Wichtigste Befunde an menschlichen Gehirnen Das Team um Dr. Bruce Yankner (Harvard Medical School) analysierte post-mortem Gehirnproben und quantifizierte 27 verschiedene Metalle in mehreren Hirnregionen. Verglichen wurden Proben von Personen mit: Ergebnis: Im präfrontalen Kortex – einer für Gedächtnis und Entscheidungsfindung zentralen Region – waren die natürlichen Lithium-Spiegel bei MCI- und AD-Patienten deutlich reduziert. Kein anderes Metall zeigte eine vergleichbare Veränderung bereits im MCI-Stadium. Zusätzlich fanden die Forscher heraus, dass Lithium in Amyloid-Plaques stark angereichert ist. Je weiter…

