Früher Kindheitsstress durch Familienveränderungen verdreifacht Psoriasis-Risiko
Eine umfassende Längsschnittstudie aus Schweden hat erstmals einen direkten Zusammenhang zwischen starkem Stress im Säuglingsalter durch Veränderungen in der Familienstruktur und einem signifikant erhöhten Risiko für Psoriasis im Erwachsenenalter nachgewiesen. Die Ergebnisse, die im renommierten Journal of Investigative Dermatology erschienen sind, deuten darauf hin, dass solche Belastungen das Erkrankungsrisiko verdreifachen können. Die Studie unterstreicht die langfristigen gesundheitlichen Folgen früher Unsicherheiten und fordert Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Kleinkinder. Studie basiert auf 17.000 Kindern: Fokus auf das erste Lebensjahr Die Untersuchung stützt sich auf Daten der großen Geburtskohortenstudie „All Babies in Southeast Sweden“, die 17.055 Kinder umfasst. Forscher der Universität Linköping verfolgten die Teilnehmer von der Geburt an und dokumentierten belastende Lebensereignisse im Alter von 1, 3, 5 und 8 Jahren. Insgesamt wurden bei 121 Personen später Psoriasis diagnostiziert. Der entscheidende Befund: Veränderungen wie elterliche Scheidung oder Trennung, Todesfälle in der Familie…

