Hardware-Schwachstelle ermöglicht Hacking von KI-Trainingsdaten
Forscher der North Carolina State University (NC State) haben eine bahnbrechende Hardware-Schwachstelle entdeckt, die Angreifern ermöglicht, die Datenschutz von KI-Nutzern zu unterlaufen, indem sie die physische Hardware ausnutzen, auf der KI-Systeme laufen. Die Schwachstelle, benannt GATEBLEED, ist die erste bekannte Lücke, die es erlaubt, Trainingsdaten und andere sensible Informationen aus dem Verhalten von KI-Modellen abzuleiten – ohne direkten Zugriff auf gespeicherte Systemdaten. Die Entdeckung wirft erhebliche Sicherheitsbedenken auf und könnte Haftungsfragen für KI-Unternehmen aufwerfen. Die Ergebnisse werden auf der IEEE/ACM International Symposium on Microarchitecture (MICRO 2025) vom 18. bis 22. Oktober in Seoul, Südkorea, präsentiert. „Was wir entdeckt haben, ist ein KI-Datenschutzangriff“, erklärt Joshua Kalyanapu, Erstautor der Studie und Doktorand an der NC State. „Sicherheitsangriffe beziehen sich auf das Stehlen von Dingen, die tatsächlich im Speicher eines Systems gespeichert sind – wie das Stehlen eines KI-Modells selbst oder seiner Hyperparameter.…
