DGKL NACHGEFRAGT: Interview mit Julie Schanz
(DGKL News). Die Ärztin Julie Schanz lehrt als Professorin an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und leitet dort den hämatologischen Bereich des UMG-Labors. Sie ist zudem Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL). Im Gespräch mit DGKL News erklärt Schanz, warum Stars und Kronprinzen die gleiche Qualität der Analysen erwarten dürfen wie alle Patienten – und weshalb personalisierte Medizin eine immer wichtigere Rolle bei der Interpretation der individuellen Laborwerte einnimmt. DGKL News: Frau Prof. Schanz, wir haben uns die Internetseite des Interdisziplinären UMG-Labors (UMGL) angesehen, wo Sie tätig sind. Dort heißt es: „Das UMGL versorgt als erweitertes Zentrallabor die gesamte Universitätsmedizin Göttingen sowie angeschlossene externe Kliniken, überregionale und internationale Einsender“. Warum sollte jemand aus dem Ausland seine Proben nach Göttingen schicken? Schanz: Wir halten in unserem Labor eine ausgewiesene Expertise für spezielle Fragestellungen, beispielsweise im Bereich HPLC/LCMS oder…





