KI hilft bei der Entwicklung von Miniprotein-Schaltern für Arzneimittelziele
G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) befinden sich in der Plasmamembran, der Grenze zwischen Zellinnerem und -äußerem. Sie sind an nahezu allen physiologischen Prozessen unseres Körpers beteiligt – vom Sehen und Riechen bis hin zur Wahrnehmung von Adrenalin, Insulin, Nährstoffen und Medikamenten. Eine zentrale Herausforderung bestand darin, Moleküle zu entwickeln, die GPCRs in verschiedenen Kontexten ein- und ausschalten können. Dies würde nicht nur Einblicke in die Steuerung nahezu aller Körperfunktionen durch diese Rezeptoren ermöglichen, sondern auch neue Wege zur Entwicklung von Medikamenten für eine Vielzahl von Krankheiten eröffnen, für die es bisher keine Behandlungsmöglichkeiten gibt. Das UW Medicine Institute for Protein Design und Skape Bio leiteten eine neue Studie, die erstmals zeigte, dass KI zur computergestützten Entwicklung von Proteinen eingesetzt werden kann, um GPCRs zu aktivieren oder zu blockieren. Ihre Ergebnisse wurden am 21. Mai in Nature veröffentlicht . „Beim Proteindesign wird unser Verständnis davon, wie sich Proteine ??falten,…










