Signal: Wie sicher ist der Messenger wirklich? Peer-Review-Studien zeigen Schwachstellen
Signal gilt als Goldstandard für verschlüsselte Kommunikation. Doch aktuelle, peer-reviewte Forschung und Sicherheitsanalysen zeigen: Auch Signal ist nicht immun gegen Angriffe – insbesondere durch Schwächen in der Umsetzung und im Umgang mit mehreren Geräten. Signal-Protokoll: Starke Kryptografie, aber nicht unverwundbar Das Signal-Protokoll selbst wurde in mehreren wissenschaftlichen Arbeiten umfassend analysiert und als sehr sicher bewertet. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und das sogenannte „Ratcheting“ sorgen dafür, dass selbst bei Kompromittierung eines Schlüssels frühere und zukünftige Nachrichten geschützt bleiben. Eine formale Sicherheitsanalyse bescheinigt dem Protokoll keine gravierenden Designfehler[5]. Multi-Device-Schwachstellen: Angreifer können sich einschleusen Die größte praktische Schwachstelle betrifft die Nutzung von Signal auf mehreren Geräten. Forschende der Universität Lübeck und andere Teams haben gezeigt, dass Angreifer unter bestimmten Bedingungen ein eigenes, bösartiges Gerät zu einem Signal-Account hinzufügen können – oft durch Phishing oder den Missbrauch von QR-Codes[1][2][6]. Ist das gelungen, erhalten sie Zugriff auf…
