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Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Ungarn: Aktuelle Lage sorgt für Besorgnis

Budapest, 3. April 2025 – In Ungarn breitet sich die Maul- und Klauenseuche (MKS) weiter aus und stellt Landwirte sowie Behörden vor große Herausforderungen. Wie das ungarische Landwirtschaftsministerium heute mitteilte, wurden am 2. April zwei weitere Fälle der hochansteckenden Viruserkrankung in Rinderbetrieben im Nordwesten des Landes bestätigt. Damit steigt die Zahl der Ausbrüche in den letzten Wochen auf mehrere Vorfälle, die erstmals am 7. März in Kisbajcs, nahe der Grenze zur Slowakei, registriert wurden. Der jüngste bekannte Ausbruch ereignete sich in der Gemeinde Levél im Komitat Gy?r-Moson-Sopron, nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Dort mussten auf einem Betrieb mit etwa 3.000 Milchrindern umfangreiche Maßnahmen ergriffen werden, darunter die Keulung der gesamten Herde – obwohl nur ein kleiner Teil der Tiere infiziert war. Die Kadaver wurden in einem Massengrab nahe der Grenze vergraben, was bei Anwohnern Ängste vor einer… 

Auch Krankenkassen fordern Primärarztsystem

Nach der Bundesärztekammer haben sich auch die Krankenkassen hinter schwarz-rote Pläne zur Patientensteuerung gestellt, um „unnötige Arzttermine“ und „verstopfte Praxen“ zu vermeiden. Deutschland sei zwar „Spitzenreiter bei den Arzt-Patienten-Kontakten“, zugleich hätten viele Versicherte Probleme, überhaupt einen Arzttermin zu bekommen, sagte Stefanie Stoff-Ahnis, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Gut wäre es, wenn hausärztliche […] Auch Krankenkassen fordern Primärarztsystem

Österreich schließt wegen Seuchengefahr bestimmte Grenzübergänge

Aufgrund der in Ungarn und der Slowakei grassierenden Maul- und Klauenseuche macht Österreich ab Samstag bestimmte Grenzübergänge zu den beiden Nachbarländern dicht. Die betreffenden Grenzübergänge seien in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden in Niederösterreich und Burgenland, der Landwirtschaftskammer und dem Agrarministerium festgelegt worden, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Donnerstag mit. Bereits seit Ende der vergangenen Woche […] Österreich schließt wegen Seuchengefahr bestimmte Grenzübergänge

Neue Funktion von ATR entdeckt

Forscher am Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben eine neue Funktion des DNA-Reparaturproteins ATR bei der Regulierung der Mitochondrienhomöostase entdeckt. Diese Entdeckung trägt maßgeblich zum Verständnis der Ätiologie genomischer Instabilitätserkrankungen wie dem Seckel-Syndrom bei. Die Studie mit dem Titel „DNA damage response regulator ATR licenses PINK1-mediated mitophagy“ wurde in der renommierten Fachzeitschrift Nucleic Acids Research veröffentlicht. Dr. Christian Marx aus der Forschungsgruppe Wang ist Erstautor der Studie. Professor Dr. Zhao-Qi Wang ist emeritierter Gruppenleiter am FLI und forscht nun an der Shandong University in China. Die Ergebnisse der neuen Studie sind überraschend: Das Protein ATR, bisher vor allem für seine Rolle bei der DNA-Schadensreaktion bekannt, spielt offenbar auch eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Mitochondrienfitness, die allgemein für die Aufrechterhaltung der Gewebehomöostase und gesundes Altern verantwortlich ist. ATR stellt sicher, dass die Zelle bei DNA-Schäden durch… 

Physician Assistants werden in der medizinischen Versorgung immer bedeutsamer

Kurz vor dem Weltgesundheitstag am 7. April ist die Lage in der deutschen Gesundheitsbranche kritisch. Ein junges Jobprofil sorgt jedoch für einen Hoffnungsschimmer. Physician Assistants werden in der medizinischen Versorgung immer bedeutsamer. Zusammen mit Digitalisierung und KI könnten sie künftige, flächendeckend drohende Personalprobleme lösen. Die Anerkennung des Berufsprofils wächst bereits. Waren vor einigen Jahren nur einige hundert aktiv, arbeiten mittlerweile mehr als 2.500 Physician Assistants, kurz PAs, hierzulande in Kliniken und Praxen. Tendenz steigend. Das freut auch Prof. Dr. Michael Hahn. Der Pneumologe ist seit fünf Jahren Studiengangsleiter an der Carl Remigius Medical School der Hochschule Fresenius und bildet dort kommende PAs aus. Er sagt: „Das Berufsbild hat in den letzten Jahren an Bekanntheit gewonnen und beginnt, sich im Gesundheitswesen zu etablieren. Mit Blick auf die medizinische Versorgung in Deutschland ist das sehr zu begrüßen.“ Der Mediziner spricht damit eine… 

Trumps Zollpolitik: Strategische Erfolgsaussichten im Medizin- und Pharmasektor?

Die Zollpolitik von Donald Trump, die seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 schrittweise umgesetzt wird, sorgt im Medizin- und Pharmasektor für wachsende Unsicherheit. Mit angekündigten Importzöllen von bis zu 60 Prozent auf chinesische Güter und mindestens zehn Prozent auf Waren aus anderen Ländern verfolgt Trump das Ziel, die US-Wirtschaft zu stärken und Abhängigkeiten von ausländischen Lieferketten zu reduzieren. Besonders im Fokus steht die Pharmaindustrie, die stark auf globale Handelsströme angewiesen ist. Experten sehen in der Strategie sowohl Chancen als auch Risiken. Einerseits könnte die Politik Anreize schaffen, Produktionskapazitäten zurück in die USA zu verlagern, was langfristig Arbeitsplätze sichern und die Versorgungssicherheit erhöhen könnte. Schon jetzt stocken US-Pharmakonzerne ihre Medikamentenvorräte auf, um sich gegen mögliche Lieferengpässe abzusichern. Andererseits drohen kurzfristig steigende Kosten für Importe, insbesondere aus der EU, die 2023 Arzneimittel im Wert von rund 90 Milliarden Euro in die USA… 

Bakterienverstärkte Graphenoxid-Nanopartikel zur Tumorbekämpfung

Moderne Krebsbehandlungen gehen über die traditionelle Chemotherapie hinaus und umfassen gezielte Ansätze wie Immuntherapie, Strahlentherapie und photothermische Therapie. Graphenoxid (GO), bekannt für seine Biokompatibilität, hohe photothermische Umwandlungseffizienz und große Oberfläche, hat sich als vielversprechendes Material sowohl für die Arzneimittelverabreichung als auch für die thermische Tumorzerstörung herausgestellt. Seine klinische Anwendung bleibt jedoch aufgrund von Herausforderungen bei der Dispergierung und der Massenproduktion begrenzt. Um diese Einschränkungen zu überwinden, haben Professor Eijiro Miyako und sein Forschungsteam vom Japan Advanced Institute of Science and Technology (JAIST) ein neuartiges GO-Nanokomposit entwickelt, das mit bakteriellen Komponenten angereichert ist. Dieser Artikel wurde am 21. März 2025 online verfügbar gemacht und wird am 5. Mai 2025 in Band 238, Ausgabe 5 der Zeitschrift Carbon veröffentlicht . Die Studie hebt hervor, wie bakterielle Eigenschaften die Wirksamkeit von GO in der Krebstherapie verbessern. Bestimmte Bakterien stimulieren auf natürliche Weise Immunreaktionen und verbessern… 

Live imaging captures DNA folding in sperm cells for the first time

Researchers at Nano Life Science Institute (WPI-NanoLSI), Kanazawa University and colleagues have achieved a breakthrough in understanding sperm DNA packaging. Using high-speed atomic force microscopy (HS-AFM), they captured the real-time process of protamine (PRM)-induced DNA condensation, providing critical insights into fertility, genome stability, and future applications in medicine. Their findings are published in Nucleic Acids Research. Why This Discovery is Important In most cells, DNA is wrapped around proteins called histones, allowing it to be loosely packed and accessible for gene activity. However, in sperm cells, histones are replaced by protamines, which enable extreme DNA condensation. This compaction is essential for protecting genetic material during fertilization, ensuring efficient transport of DNA to the egg, and contributing to fertility and embryo development. Despite its importance, the precise steps of how protamines condense DNA into highly stable structures have remained unclear. Previous imaging… 

MEOCLINIC Berlin: Neue Wege in der Endometriose-Therapie

Starke Regelschmerzen, chronische Unterbauchschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sowie Verdauungs- und Blasenbeschwerden. Obwohletwa jede zehnte Frau betroffen ist, bleibt Endometriose oftmals unerkannt undfehldiagnostiziert. Es handelt sich um eine chronische gynäkologische Erkrankung, bei der gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter wächst. Im Schnitt vergehen sieben bis zehn Jahre bis zur ersten Diagnose. In dieser Zeit leiden Betroffene unter teils extremen Schmerzen, Unverständnis und einer massiven Einschränkung ihrer Lebensqualität. Eine individuelle Schmerztherapie von Dr. med. Margaryan, Fachärztin für Innere Medizin, spezielle Schmerztherapie an der MEOCLINIC Berlin, leistet nun Abhilfe. Die meisten Frauen wissen über Jahre hinweg gar nicht, was sich hinter ihren Symptomen verbirgt. Häufig werden sie als „normal“ abgetan oder als übertriebeneSchmerzempfindlichkeit fehldiagnostiziert. „Betroffene werden oft nicht ernst genommen, weil Schmerz bei Frauen historisch bagatellisiert wurde“, sagt Dr. Margaryan. Ein Paradigmenwechsel in der Forschung führt nun zu einer differenzierteren Betrachtung. Denn nicht allein…