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Neue Therapie könnte HIV in Uganda wirksam bekämpfen

Eine multinationale, multiinstitutionelle Studie unter der Leitung von Forschern des Weill Cornell Medicine ergab bei einer Patientenpopulation in Uganda kaum natürliche Resistenz gegen eine neue HIV-Therapie namens Lenacapavir. Die  am 30. Januar im Journal of Antimicrobial Chemotherapy veröffentlichte Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass Lenacapavir ein wirksames neues Mittel im weltweiten Medikamentenarsenal gegen HIV sein könnte. In Uganda leben etwa 1,5 Millionen Menschen mit HIV. „Unsere Daten zeigen, dass nur 1,6 % der untersuchten Personen mit HIV-Stämmen leben, die bekannte, mit Lenacapavir assoziierte Resistenzmutationen aufweisen“, sagte die leitende Autorin  Dr. Guinevere Lee,  Assistenzprofessorin für Virologie in der Medizin an der Weill Cornell Medicine. „Das ist wichtig, weil es zeigt, dass Lenacapavir wahrscheinlich gegen in Ostafrika zirkulierende HIV-Stämme wirksam ist.“ Seit den 1990er Jahren konnten HIV-Medikamentenkombinationen, die auf verschiedene Phasen im Lebenszyklus des Virus abzielen, die Viruslast bei Patienten auf… 

Researchers Develop Self-Protecting Nanoparticles for Effective Treatment of Colorectal Cancer

A team of researchers led by Prof. Jin-Wook Yoo from Pusan National University, Republic of Korea, developed a unique drug delivery strategy for CRC therapy. In their exciting work, they proposed a drug delivery strategy by enclosing CRC cell-activated nanoconjugates (CTNCs) inside an alginate (Alg) matrix for highly specific and localized drug release. Prof. Yoo explains, „The main aim of this study is to develop CTNCs-in-alginate (Alg/ CTNCs) by synthesizing a hyaluronic acid (HA)-Poly (D, L-lactide-co-glycolide) (PLGA)-irinotecan (IRI) copolymer (HPI), followed by self-assembly for nanoconjugate formation and incorporation into an alginate matrix for highly CRC-specific oral drug delivery that bypasses the systemic circulation“. This paper was made available online on 3rd January 2025 and to be published in Volume 505 of the Chemical Engineering Journal on 1st February 2025.

Oncolytics Biotech: PEI gibt grünes Licht für planmäßige Fortsetzung der Bauchspeicheldrüsenkrebs-Studie

Über GOBLET Das GOBLET (Gastrointestinaler TumOrs erforscht die BehandlungskomBinationen mit dem onkolytischen Reovirus peLarEorep und anTi-PD-L1) ist eine Phase-1/2-Studie mit mehreren Indikationen bei fortgeschrittenen oder metastasierten gastrointestinalen Tumoren. Die Studie wird an 17 Zentren in Deutschland durchgeführt und wird von der AIO-Studien-gGmbH geleitet. Die co-primären Endpunkte der Studie sind die objektive Ansprechrate (ORR) und/oder die Krankheitskontrollrate sowie die Sicherheit. Zu den wichtigsten sekundären und explorativen Endpunkten gehören zusätzliche Wirksamkeitsuntersuchungen und die Bewertung potenzieller Biomarker. In den Kohorten mit Bauchspeicheldrüsen- und Analkrebs wurden günstige Sicherheits- und positive klinische Wirksamkeitssignale festgestellt. Über die GOBLET-Kohorte 5 Die modifizierte FOLFIRINOX (mFOLFIRINOX)-Kohorte der Phase-1/2-GOBLET-Studie wurde entwickelt, um neu diagnostizierte Patienten mit metastasiertem duktalem Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse zu untersuchen, die mit Pelareorep + mFOLFIRINOX mit oder ohne Atezolizumab behandelt wurden. Zur Bewertung der Sicherheit und Verträglichkeit der beiden Behandlungsarme – pelareorep + mFOLFIRINOX + Atezolizumab und pelareorep + mFOLFIRINOX… 

Oncolytics Biotech® Advances Key Pancreatic and Anal Cancer Trials

Oncolytics Biotech® Inc. (NASDAQ: ONCY) (TSX: ONC), a leading clinical-stage company specializing in immunotherapy for oncology, continues to make good progress in 2025 with key regulatory and clinical advancements, reinforcing pelareorep’s potential in hard-to-treat cancers. Oncolytics is pleased to highlight two significant developments for its immunotherapy, pelareorep: the safety and regulatory clearance to advance enrollment in its pancreatic cancer study and the recent presentation of new efficacy and safety data at the 2025 American Society of Clinical Oncology (ASCO) Gastrointestinal Cancers Symposium in late January.

Boehringer’s zongertinib receives Priority Review from U.S. FDA

Boehringer Ingelheim today announced that the U.S. Food and Drug Administration (FDA) has granted Priority Review to its new drug application for zongertinib (BI 1810631) for the treatment of adult patients with unresectable or metastatic non-small cell lung cancer (NSCLC) whose tumors have HER2 (ERBB2) mutations and who have received prior systemic therapy. The FDA grants Priority Review to applications for drugs that would offer significant improvements in the treatment, diagnosis, or prevention of serious conditions, with action expected within six months compared to 10 months under standard review. The Prescription Drug User Fee Act (PDUFA) action date is in the third quarter of 2025.

Antibiotikaverbrauch in Deutschland steigt deutlich

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 36,1 Millionen Packungen Antibiotika im Wert von 792,1 Millionen Euro zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgerechnet. Damit liegen die Verordnungszahlen nun erstmals wieder über dem präpandemischen Niveau des Jahres 2019. Das zeigt eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) auf Basis der Arzneimittelverordnungsdaten aller GKV-Versicherten. Nach einem Rückgang der Antibiotikaverordnungen in den sogenannten Corona-Jahren 2020 und 2021 stiegen die Verordnungen 2022 wieder, lagen aber weiterhin unter dem präpandemischen Niveau. Im Jahr 2022 betrug die Anzahl der Verordnungen noch 30,5 Millionen, 2023 stiegen diese dann um 18,4 Prozent an. Somit lagen die Verordnungen der aktuellen Auswertung zufolge um 6,1 Prozent höher als vor der Pandemie im Jahr 2019. Der Anteil der Verordnungen von Reserveantibiotika blieb trotz des insgesamt wieder steigenden Antibiotikaeinsatzes seit 2020 relativ stabil bei 43,4 Prozent. In absoluten Zahlen liegen die Verschreibungen… 

Roboter erkennt Nebenwirkungen schneller als Mediziner

Ein Software-Roboter hat sich als schneller als Ärzte erwiesen, wenn es darum geht, Nebenwirkungen während einer medikamentösen Behandlung von Herzrhythmusstörungen zu erkennen und gleichzeitig unnötig häufige Folgelabortests und -kontrollen zu vermeiden, so eine Studie der Universität Göteborg. Das Medikament Amiodaron mit dem Handelsnamen Cordarone hilft dem Herzen, wieder normal zu schlagen, wenn der Rhythmus gestört ist, wie bei Vorhofflimmern und Tachykardie. Die Behandlung erfordert wegen möglicher Nebenwirkungen auf die Schilddrüsen- und Leberfunktion regelmäßige Blutuntersuchungen, die bei der derzeitigen Praxis vollständig manuell durchgeführt werden. In einer neuen Studie der Universität Göteborg, die jetzt im Journal of Medical Internet Research veröffentlicht wurde, wurde eine firmeneigene, leitfadengestützte Methode verwendet, um die Überwachung und Bewertung von Nebenwirkungen bei der Weiterbehandlung mit Amiodaron zu automatisieren und zu erleichtern. Ziel der Studie war es, einen Roboterprototyp zu entwickeln und zu validieren, der nicht auf künstlicher Intelligenz… 

x-cardiac schließt erfolgreiche Finanzierungsrunde ab 

Die x-cardiac GmbH, ein führendes Unternehmen im Bereich KI-gestützter Medizinprodukte zur Vorhersage postoperativer Komplikationen mit einem starken Fokus auf die Patientensicherheit, hat erfolgreich eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Die finanziellen Mittel sollen gezielt eingesetzt werden, um das internationale Wachstum voranzutreiben sowie strategische Partnerschaften und Vertriebskanäle weiter auszubauen. Mit der neuen Finanzierung möchte x-cardiac seine Präsenz auf den internationalen Märkten weiter stärken, um somit einem breiten Kundenkreis die KI-Technologie zugänglich zu machen. Dabei soll insbesondere die Zusammenarbeit mit bestehenden und neuen Vertriebspartnern intensiviert werden, um die Marktdurchdringung weiter zu beschleunigen. „Diese Finanzierungsrunde stellt einen wichtigen Meilenstein für unser Unternehmen dar. Mit den finanziellen Mitteln haben wir nun die Möglichkeit, unser Partnernetzwerk gezielt zu stärken und unsere innovative Technologie und die damit verbundenen Medizinprodukte einem internationalen Kundenkreis zur Verfügung zu stellen“, sagt CEO Oliver Höppner. x-cardiac hat sich in den vergangenen Jahren als… 

Wissenschaftler entschlüsseln Ernährung anhand der Stuhl-DNA

Wissenschaftler haben eine bahnbrechende Methode zur Verfolgung der Ernährung anhand metagenomischer Daten des Stuhls entwickelt. Die neue Methode MEDI (Metagenomic Estimation of Dietary Intake) wurde von Forschern am Institut für Systembiologie (ISB) entwickelt und erkennt aus Nahrungsmitteln stammende DNA in Stuhlproben, um die Nahrungsaufnahme abzuschätzen. MEDI nutzt die Stuhlmetagenomik, d. h. die Sequenzierung aller in Stuhlproben vorhandenen DNA (einschließlich mikrobieller, menschlicher und aus Nahrungsmitteln stammender DNA). Dieser nicht-invasive, datengesteuerte Ansatz bietet eine objektive Alternative zu herkömmlichen Ernährungstagebüchern und Fragebögen, die zwar immer noch der Goldstandard bei der Ernährungsbewertung sind, aber unter Fehlauskünften und Compliance-Problemen leiden können. Wichtigste Ergebnisse: Eine Alternative zur Ernährungsverfolgung auf Fragebogenbasis: MEDI nutzt eine Datenbank mit mehr als 400 Nahrungsmitteln und über 300 Milliarden Basenpaaren genomischer Informationen und konnte die Nahrungsaufnahmemuster bei Säuglingen und Erwachsenen sowie in zwei kontrollierten Ernährungsstudien genau erkennen. MEDI Verbindung zwischen Nahrungsaufnahme und… 

Neue Hoffnung für Pankreaskrebspatienten: Fortschritte in der Therapie

Pankreaskrebs, auch Bauchspeicheldrüsenkrebs genannt, gilt als eine der schwerwiegendsten Krebserkrankungen. Die Diagnose wird oft spät gestellt, und die Heilungschancen sind gering. Doch die Forschung macht Fortschritte: Neue Therapien, die in peer-reviewed Studien untersucht wurden, könnten die Prognose für Betroffene verbessern. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die aktuellsten Ansätze, verständlich erklärt für Patienten und Angehörige.Einer der vielversprechendsten Ansätze ist die personalisierte Medizin. Eine Studie, veröffentlicht in The Lancet Oncology (2020), zeigt, dass eine genetische Analyse des Tumors helfen kann, die passende Therapie zu finden. Forscher vom Anderson Cancer Centre in Texas untersuchten über 1.000 Patienten mit Pankreaskrebs. Bei etwa einem Viertel fanden sie genetische Veränderungen, gegen die gezielte Medikamente eingesetzt werden können. Beispiele sind PARP-Inhibitoren wie Olaparib, die bei BRCA-Mutationen wirken, oder Checkpoint-Inhibitoren wie Pembrolizumab bei bestimmten Instabilitäten im Erbgut. Patienten, die eine solche „maßgeschneiderte“ Therapie erhielten, lebten im Schnitt…