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Ostsee: KI und Drohnen ermöglichen Vibrio-Warnung

Warnemünde (LabNews Media LLC) – Forschende des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) haben ein KI-basiertes Vorhersagemodell entwickelt, mit dem das Auftreten des potenziell gefährlichen Bakteriums Vibrio vulnificus in der Ostsee bis zu fünf Wochen im Voraus prognostiziert werden kann. Die in der Fachzeitschrift Water Research veröffentlichte Studie kombiniert hochaufgelöste Umwelt-, Satelliten- und Mikrobiomdaten. Vibrio vulnificus kommt natürlicherweise in marinen und brackigen Gewässern vor und kann bei Menschen, insbesondere bei älteren Personen oder solchen mit geschwächtem Immunsystem, schwere Wundinfektionen oder Sepsis auslösen. Steigende Wassertemperaturen infolge des Klimawandels begünstigen die Vermehrung des Bakteriums, weshalb die Ostsee als eine der europäischen Hochrisikoregionen gilt. Die Forschenden analysierten von April 2022 bis Mai 2023 Wasserproben von 15 Messstationen entlang der Ostseeküste und der Warnow-Mündung. Sie werteten rund 1.500 Proben mikrobiologisch und molekularbiologisch aus und ergänzten die Daten mit Umweltparametern wie Wassertemperatur, Salzgehalt, Nährstoffen, Chlorophyllgehalt und… 

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Rice University und Baylor College of Medicine treten dem BrainGate-Konsortium bei

Houston (LabNews Media LLC) – Rice University und das Baylor College of Medicine (BCM) sind dem BrainGate-Konsortium beigetreten. Damit wird Texas zum ersten Bundesstaat mit einem eigenen Team in diesem internationalen Forschungsverbund zur Entwicklung von Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCI). BrainGate entwickelt implantierbare Systeme, die neuronale Signale in Echtzeit decodieren und zur Steuerung externer Geräte wie Roboterarme oder Computer nutzen können. Ziel ist es, Menschen mit Lähmungen durch ALS, Rückenmarksverletzungen oder Schlaganfälle mehr Unabhängigkeit bei Bewegung und Kommunikation zu ermöglichen. Nishal Shah, Assistant Professor für Elektrotechnik und Computertechnik an der Rice University und McNair Scholar, leitet das Team, das die rechnerische Infrastruktur für die Decodierung von Bewegungsabsichten und die Steuerung von Roboterarmen entwickelt. Dr. Sameer Sheth, Professor für Neurochirurgie und McNair Scholar am BCM, leitet das klinische Team, das Teilnehmer rekrutiert, die Implantation der Elektrodenarrays durchführt und die klinische Betreuung übernimmt. Die erste… 

Conciencia sobre la IA: los investigadores exigen normas científicas más estrictas. Imagen simbólica. Foto de Tara Winstead en Pexels.com

KI-Bewusstsein: Forscher fordern strengere wissenschaftliche Standards

Seoul (LabNews Media LLC) – Mit der zunehmenden Leistungsfähigkeit künstlicher Intelligenz gewinnen Fragen nach Bewusstsein an Bedeutung, die früher vor allem philosophisch diskutiert wurden. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Prof. Hakwan LAU vom Center for Neuroscience Imaging Research des Institute for Basic Science (IBS) argumentiert in einer neuen Analyse, dass die derzeitigen wissenschaftlichen Methoden noch nicht ausreichen, um solche Fragen verlässlich zu beantworten. Die Studie, die in der Fachzeitschrift Neuron veröffentlicht wurde, kritisiert viele gängige experimentelle Paradigmen in der Bewusstseinsforschung. Ansätze wie visuelle Maskierung, binokulare Rivalität oder Wahrnehmungsschwellen-Tests veränderten häufig nicht nur das bewusste Erleben, sondern auch die allgemeine Fähigkeit zur Informationsverarbeitung. Dadurch sei es schwierig zu unterscheiden, ob beobachtete Effekte tatsächlich auf Bewusstsein zurückzuführen seien oder lediglich auf breitere kognitive Prozesse. Die Autoren betonen, dass die Arbeit nicht klären will, ob Tiere, KI-Systeme, Föten oder Organoiden Bewusstsein besitzen.… 

Studiendesign RELAZA2 | Quelle: Uwe Platzbecker | Copyright: Uwe Platzbecker

Leukämie: Langzeitdaten zeigen Potenzial der MRD-gesteuerten Therapie

Die Langzeitdaten der RELAZA2-Studie belegen das Potenzial einer frühzeitigen, durch messbare Resterkrankung (MRD) gesteuerten Therapie, um Rückfälle bei myelodysplastischen Syndromen (MDS) und akuter myeloischer Leukämie (AML) zu verzögern oder möglicherweise zu verhindern. Die Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht. Das Forschungsprogramm der Dresdner Hochschulmedizin begann bereits vor mehr als einem Jahrzehnt. Zunächst wurde in Pilotstudien untersucht, ob eine Behandlung gezielt bei molekularen Hinweisen auf einen drohenden Rückfall eingesetzt werden kann – noch bevor klinische Symptome auftreten. Dieses Konzept wurde später in der multizentrischen RELAZA2-Studie systematisch geprüft. Die neuen Langzeitdaten bestätigen, dass eine MRD-gesteuerte Intervention den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann. Die Studie gilt als weltweit erste MRD-getriggerte prospektive Untersuchung bei MDS und AML. Prof. Dr. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden und einer der Initiatoren, erklärte, die Ergebnisse zeigten, dass eine frühzeitige Intervention auf Basis molekularer Marker das Potenzial habe, den Krankheitsverlauf… 

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KPN und Schwarz Digits starten europäische souveräne Cloud für die Niederlande

KPN und Schwarz Digits, die IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe, haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Gemeinsam führen sie eine europäische souveräne Cloud-Lösung für den niederländischen Markt ein. Die neue Cloud wird in den Rechenzentren von KPN in den Niederlanden gehostet und gewährleistet ein hohes Maß an digitaler Souveränität unter europäischem Recht. KPN übernimmt Konnektivität und IT-Services, während die STACKIT-Cloud von Schwarz Digits die zugrundeliegende digitale Infrastruktur bereitstellt. Das Angebot richtet sich vor allem an unternehmenskritische Organisationen und Sektoren wie Regierungsbehörden, Finanzdienstleistungen und das Gesundheitswesen, in denen Datenschutz und Sicherheit besonders wichtig sind. Die Lösung basiert auf Open-Source-Software, unterliegt europäischer Rechtsprechung und gewährleistet, dass Daten innerhalb Europas verarbeitet und gespeichert werden. Sie soll Portabilität und Interoperabilität sicherstellen und Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern reduzieren. STACKIT ist nach dem BSI C5-Kriterienkatalog auditiert. Joost Farwerck, CEO von KPN, erklärte, in den Niederlanden und… 

Qiagen y Nvidia cierran una asociación para acelerar el desarrollo de fármacos asistido por IA

Hilden / Santa Clara (LabNews Media LLC) – Qiagen, ein weltweit führender Anbieter von Technologien und Lösungen für die molekulare Diagnostik und Life-Science-Forschung, hat eine strategische Zusammenarbeit mit dem Chip- und KI-Spezialisten Nvidia angekündigt. Ziel der Partnerschaft ist es, den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Arzneimittelentwicklung deutlich zu beschleunigen und zu skalieren. Die Kooperation kombiniert Qiagens umfassende Bioinformatik-Plattformen und molekularbiologische Expertise mit Nvidias leistungsstarker KI-Hardware und Software-Infrastruktur. Durch die Integration von Nvidias GPU-basierten Rechenclustern und KI-Frameworks wie BioNeMo soll die Analyse großer biologischer Datensätze – von Genomsequenzierungen über Proteomik bis hin zu klinischen Daten – erheblich effizienter werden. Dies ermöglicht eine schnellere Identifikation potenzieller Wirkstoffkandidaten, eine präzisere Vorhersage von Wirkmechanismen und eine verbesserte Patientenstratifizierung in der personalisierten Medizin. Hintergrund der Partnerschaft ist der wachsende Bedarf der Pharmaindustrie an KI-gestützten Lösungen. Die klassische Arzneimittelentwicklung ist extrem zeit- und kostenintensiv – im… 

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Kardigan bereitet Börsengang vor

New York (LabNews Media LLC) – Das US-Biotech-Unternehmen Kardigan plant einen Börsengang (IPO), um die Finanzierung seiner späten klinischen Entwicklungsstufe im kardiovaskulären Bereich zu sichern. Wie aus einer aktuellen Meldung hervorgeht, strebt das Unternehmen den Gang an die Börse an, um Mittel für die Weiterentwicklung seiner Pipeline von Herz-Kreislauf-Therapien zu generieren. Kardigan konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer Behandlungen für kardiovaskuläre Erkrankungen. Der geplante IPO soll die notwendigen finanziellen Ressourcen bereitstellen, um die fortgeschrittenen klinischen Programme voranzutreiben und potenziell neue Therapieoptionen für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Weitere Einzelheiten zum Umfang des geplanten Börsengangs, zum Zeitplan oder zu den angestrebten Erlösen wurden bislang nicht veröffentlicht. Die Vorbereitungen des Unternehmens unterstreichen jedoch den wachsenden Kapitalbedarf in der Biotech-Branche für die kostenintensive späte klinische Entwicklung innovativer Arzneimittel. Der Schritt von Kardigan reiht sich ein in eine Reihe von IPO-Plänen US-amerikanischer Biotech-Unternehmen, die… 

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US-Biotech-Branche zunehmend abhängig von China

Washington (LabNews Media LLC) – US-amerikanische Biotech-Unternehmen geraten immer stärker in Abhängigkeit von China. Wie eine aktuelle Analyse des Fachmagazins STAT zeigt, bezieht die Branche einen wachsenden Anteil kritischer Wirkstoffe, Rohmaterialien und Fertigprodukte aus chinesischen Quellen. Diese Entwicklung birgt erhebliche Risiken für die Versorgungssicherheit und die nationale Souveränität in der Arzneimittelentwicklung. Die Abhängigkeit betrifft vor allem die Produktion von Wirkstoffen (APIs), Hilfsstoffen und bestimmten biotechnologischen Komponenten. Viele US-Unternehmen haben in den vergangenen Jahren kostengünstige Lieferketten nach China verlagert, um Entwicklungs- und Produktionskosten zu senken. Gleichzeitig hat sich die geopolitische Lage verschärft, sodass Lieferengpässe, Exportbeschränkungen oder politische Konflikte die US-Versorgung mit lebenswichtigen Arzneimitteln gefährden könnten. STAT weist darauf hin, dass bereits heute ein signifikanter Teil der für die Biotech-Industrie benötigten Rohstoffe und Zwischenprodukte aus China stammt. Besonders bei innovativen Therapien wie Zell- und Gentherapien oder bestimmten monoklonalen Antikörpern sei die Abhängigkeit… 

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FDA verlängert Prüffrist für AstraZeneca-Brustkrebsmedikament Camizestrant

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Entscheidungsfrist für die Zulassung des AstraZeneca-Wirkstoffs Camizestrant im Rahmen des SERENA-6-Verfahrens verlängert. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die zusätzliche Zeit zur Prüfung weiterer Daten genutzt werden. Camizestrant ist ein selektiver Östrogenrezeptor-Degrader (SERD), der bei hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem fortgeschrittenem Brustkrebs eingesetzt werden soll. Die Phase-3-Studie SERENA-6 prüft das Medikament in Kombination mit einem CDK4/6-Inhibitor bei Patientinnen mit einer spezifischen ESR1-Mutation. AstraZeneca hatte die Zulassungsunterlagen im vergangenen Jahr eingereicht. Die ursprünglich für Mai 2026 vorgesehene Entscheidung der FDA wurde nun um drei Monate verschoben. Das Unternehmen teilte mit, dass keine neuen Sicherheitsbedenken vorlägen und die Verlängerung ausschließlich der Überprüfung zusätzlicher Daten diene. Camizestrant gilt als potenzieller Nachfolger des bereits zugelassenen SERD-Elacestrant und soll bei Patientinnen mit Resistenz gegenüber bisherigen endokrinen Therapien eingesetzt werden. Die endgültige Entscheidung der FDA wird nun für August 2026 erwartet. Die Verlängerung der Prüffrist… 

Vitamin-D-Analogon hilft bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Boston (Labnews Media LLC) – Ein von der Salk Institute entdecktes Vitamin-D-Analogon hat in einer klinischen Studie das dichte Bindegewebe um Bauchspeicheldrüsenkrebs-Tumore aufgelockert und die Wirksamkeit einer Chemotherapie verbessert. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Cancer veröffentlicht. Die randomisierte Studie am Dana-Farber Cancer Institute untersuchte 36 Patienten mit zuvor unbehandeltem metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Teilnehmer erhielten eine Standard-Chemotherapie (Gemcitabin plus nab-Paclitaxel) entweder mit Placebo oder mit dem Vitamin-D-Analogon Paricalcitol (intravenös oder oral). Paricalcitol erwies sich als sicher und gut verträglich. In den Biopsien vor und nach der Behandlung zeigte sich, dass der Wirkstoff die Aktivierung von Fibroblasten im Tumorgewebe reduzierte, ohne deren Anzahl zu verringern, und gleichzeitig die Infiltration von T-Zellen erhöhte. Diese Veränderungen im Tumormikromilieu machen den Tumor anfälliger für eine Chemotherapie. Obwohl die Studie primär auf Sicherheit ausgelegt war, zeigten sich Hinweise auf eine bessere Wirksamkeit bei Patienten…