Gesundheitskrise: Übersterblichkeit in den USA seit Jahrzehnten ansteigend
In den Jahren 2022 und 2023 gab es über 1,5 Millionen „vermisste Amerikaner“ – Todesfälle, die hätten vermieden werden können, wenn die Sterberaten in den USA denen vergleichbarer Länder entsprochen hätten. Die Zahl der Übersterblichkeit in den USA nimmt seit Jahrzehnten zu, wobei Erwachsene im erwerbsfähigen Alter überproportional betroffen sind. Dieser Trend setzte sich während und nach der Pandemie fort. In den Jahren 2022 und 2023 hätten mehr als 1,5 Millionen Todesfälle verhindert werden können, wenn die Vereinigten Staaten eine ähnliche Sterberate wie andere Länder mit hohem Einkommen gehabt hätten. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die von Forschern der Boston University School of Public Health (BUSPH) geleitet wurde. In der im JAMA Health Forum veröffentlichten Studie werden diese überzähligen Todesfälle als „fehlende Amerikaner“ bezeichnet, da es sich bei diesen Todesfällen um Menschen handelt, die noch am Leben wären,…





