Neues KI-Modell verbessert MS-Diagnostik
Um MS richtig behandeln zu können, ist es wichtig zu wissen, wann die Krankheit von schubförmig-remittierend zu sekundär-progressiv übergeht. Dieser Übergang wird derzeit durchschnittlich drei Jahre zu spät erkannt. Forscher der Universität Uppsala haben nun ein KI-Modell entwickelt, das mit 90-prozentiger Sicherheit bestimmen kann, welche Variante der Patient hat. Das Modell erhöht die Chancen, rechtzeitig mit der richtigen Behandlung zu beginnen und so das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. In Schweden leben etwa 22.000 Menschen mit MS. Die meisten Patienten beginnen mit der schubförmig-remittierenden Form (RRMS), die durch Phasen der Verschlechterung mit dazwischenliegenden stabilen Phasen gekennzeichnet ist. Im Laufe der Zeit geht bei vielen Menschen eine sekundär-progressive MS (SPMS) über, bei der sich ihre Symptome stattdessen stetig und ohne erkennbare Unterbrechungen verschlechtern. Die Erkennung dieses Übergangs ist wichtig, da die…
