Zunehmende Messergewalt in Deutschland: Psychologische und biochemische Ursachen im Fokus
Berlin, 24. Mai 2025 – Die Messergewalt in Deutschland ist ein wachsendes Problem. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2023 wurden 27.141 Fälle von gefährlicher und schwerer Körperverletzung mit Messern registriert, ein Anstieg von 9,7 % gegenüber 2022. Dieser Bericht analysiert die psychologischen und biochemischen Faktoren hinter diesem Phänomen, basierend ausschließlich auf peer-reviewed Studien und verifizierten Daten. Psychologische Faktoren: Soziale Normen und psychische Gesundheit Eine 2021 im Journal of Interpersonal Violence veröffentlichte Studie (Baier et al., 2021) identifiziert soziale Normen, insbesondere toxische Männlichkeitsbilder, als zentrale Treiber von Messergewalt. Junge Männer im Alter von 15 bis 35 Jahren sind überproportional vertreten, da das Tragen von Messern in bestimmten Peergruppen als Statussymbol gilt. Die Studie zeigt, dass 62 % der befragten männlichen Täter Messer als Ausdruck von Stärke und Selbstschutz wahrnehmen. Psychische Gesundheit ist ein weiterer Faktor. Eine 2020 im European Journal of…





