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RKI-Bulletin: Mpox-Transmission in Deutschland anhaltend

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in seinem Epidemiologischen Bulletin vom 21. Mai 2026 die aktuelle Lage zu Mpox und einem neuen Ebolafieber-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo dargestellt. Während Mpox in Deutschland weiterhin auf niedrigem Niveau zirkuliert, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch in Zentralafrika zur gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite erklärt. In Deutschland wurden seit 2022 mehr als 4.500 Mpox-Fälle gemeldet, der Großteil davon (rund 3.700) im Ausbruchsgeschehen von Frühsommer bis Herbst 2022. Übertragungen erfolgten überwiegend im Rahmen sexueller Kontakte, insbesondere bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) mit häufig wechselnden Partnern. Seit Sommer 2023 kommt es zu einer kontinuierlichen, aber deutlich geringeren Transmission. Im Jahr 2024 wurden etwa 280 Fälle registriert, 2025 rund 500. Ein starker Anstieg wie 2022 wird derzeit nicht erwartet, begrenzte Ausbrüche sind jedoch jederzeit möglich. Seroepidemiologische Untersuchungen zeigen eine erhebliche Untererfassung: Ein großer… 

Die massive Vertrauenskrise des RKI

Die Vertrauenskrise beim Robert Koch-Institut: Zwischen Fehlern und mangelnder Transparenz Das Robert Koch-Institut (RKI) steht vor einer ernsten Vertrauenskrise, die durch den Umgang mit eigenen Fehlern und mangelnde Transparenz verschärft wurde. Die ehemals unauffällig arbeitende Gesundheitsbehörde geriet mit Beginn der Corona-Pandemie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit und damit auch in die Kritik[1]. Die Kernprobleme Ein zentraler Kritikpunkt ist die Weigerung des RKI, einen systematischen Fehler bei der Berechnung der Impfwirksamkeit einzugestehen. Die Behörde verwendete eine fehlerhafte Berechnungsmethode, die zu einer deutlichen Überschätzung der Impfeffektivität führte. Statt der vom RKI berechneten 99 Prozent lag die korrekte Wirksamkeit bei 93 Prozent[1]. Mangelnde Fehlerkultur Besonders problematisch ist die Reaktion des RKI auf die Aufdeckung des Fehlers. Trotz eindeutiger Beweise beharrte die Behörde auf der Korrektheit ihrer Berechnung und fügte lediglich einen verharmlosenden Hinweis hinzu. Diese Unfähigkeit, Fehler einzugestehen und zu korrigieren, hat das…